Workshop Teil 2: Linux für Jedermann – Ubuntu installieren

Im ersten Teil haben wir die vorbereitenden Schritte für einen Umstieg auf Ubuntu behandelt. In diesem Teil geht es um den eigentlichen Setup-Vorgang. Der kann manchmal etwas knifflig sein…

Toll, dass ihr euch durch den ersten Teil des Workshops gekämpft und dessen Hürden gemeistert habt. Jetzt trennt euch nicht mehr viel vom neuen und coolen Linux-Betriebssystem. Ihr habt eure Daten gesichert und euren USB-Stick oder die CD parat? Habt ihr auch euer Bios so konfiguriert, dass es automatisch vom entsprechenden Datenträger aus startet? Dann steht dem Umstieg jetzt nichts mehr im Wege. Startet den Rechner und stöpselt euren Stick an oder legt die CD ein und schon könnt ihr:

Ubuntu installieren

Nach wenigen Augenblicken erscheint ein Fenster, das euch nach der gewünschten Sprache fragt. Wählt eine aus. Ob ihr nun Ubuntu erst ausprobiert und später installiert oder gleich installiert, ist euch überlassen. Ich würde mich erst für die Ausprobieren-Option entscheiden, da die Installation dort bequemer ist. Bedenkt jedoch, dass das Live-Linux kein tatsächliches Abbild des vollständigen Betriebssystems ist.

Ubuntu_Umstiegsguide

Sobald das OS erstmal hochgefahren ist, könnt ihr ein wenig damit rumspielen und es anschließend installieren. Dazu einfach auf das entsprechende Symbol auf dem Desktop klicken und:

Setup ausführen

Ubuntu_Umstiegsguide

Wichtig: Bevor ihr hier weiter macht, solltet ihr sicherstellen, dass ihr ein Backup eurer Daten habt!

Klickt euch einfach durch den Setup-Wizard und wählt die für euch passenden Zeit- und Spracheinstellungen aus. Bei der Account-Auswahl legt ihr einen neuen Account an und müsst ein Passwort vergeben! Das braucht ihr später – wählt also eines aus, das ihr euch merken könnt. Falls ihr euch wie ich dafür entscheidet, euch komplett von Windows zu verabschieden, dann ist »Löschen und das gesamte Medium verwenden« die richtige Option. Ansonsten entscheidet man sich, wieviel Platz man Linux auf der Festplatte einräumen möchte und klickt auf weiter. Ein paar GByte sollten es in jedem Fall sein und die tun bei den heutigen Festplattengrößen auch nicht weh.

Ubuntu_Umstiegsguide

Für den Fall, dass ihr mehrere Festplatten verwendet oder mehrere Partitionen, könnt ihr euch entschließen, diese umzustrukturieren oder zu behalten. Auch wenn ihr Windows weiter verwendet, wäre es durchaus denkbar, Ubuntu auf einer anderen Partition oder Festplatte zu installieren.

Ist das alles erledigt, muss man nur noch:

Warten

Ubuntu_Umstiegsguide_9

Das Setup kann je nach Rechner eine ganze Weile dauern. Geht einen Kaffee trinken oder macht euch zwischendurch was zum Essen! Alles besser, als vor dem Rechner zu sitzen und zu warten. Wenn ihr zurückkommt und die Installation abgeschlossen ist, dann müsst ihr den PC neu starten. Vergesst jedoch nicht, den USB-Stick oder die CD vorher rauszunehmen! Allerdings erst nachdem ihr auf Neustarten gedrückt habt und dazu aufgefordert werdet – sonst stürzt das System ab!

Schönes neues Betriebssystem

Nach dem Neustart hab ihr ein schönes, sauberes und brandneues Betriebssystem. Was wünscht man sich mehr? Nun, so einiges! Schließlich beginnt jetzt ein weiterer großer Teil der Arbeit, nämlich die Konfiguration. Das normale Ubuntu ist cool, ein nach seinen eigenen Wünschen angepasstes Ubuntu ist sehr viel cooler. Damit beschäftigen wir uns im dritten Teil unseres Workshops. Darin findet ihr auch wichtige Start-Tipps und Überlebenshilfen im Umgang mit Ubuntu. [Maxim Roubintchik]

Ubuntu-Workshop:

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  1. Was daran jetzt besser aussehen soll als Win7 ist mir schleierhaft. Die Farbgestaltung erinnert mich an meinen morgendlichen Toilettenbesuch…

  2. So, wie das bis hier gezeigt wurde, ist es auch noch längst nicht fertig. Man kann zwar schon damit arbeiten, aber schon mal etwas von personalisierung gehört? Jeder kann sich damit sein Linux/Ubuntu schaffen, wie er es mag. Manche mögen es „klick-klick-bunt“ manche ganz rudimentär. Und letzteres ist es eben am Anfang. Möglichkeiten zur Gestaltung (und dann ist es „schöner“ als Win7) gibt es jede Menge.

  3. So weit war ich auch schon ein paar Mal. Interessant wird es doch erst, wenn man Treiber und Programme installieren will. Wie macht man das?? Bisher ist mir das nicht gelungen… Ich wünsche mir also, dass Ihr den Workshop weiter führt!!

  4. @Sackboy: Beschäftige dich halt erstmal mit dem Thema bevor du hier inkompetente kommentare abgibst. Das hier is das standard-design. Mit Ubuntu sind dem anpassen des Designs keine Grenzen gesetzt. Und wenn man selbst nicht kreativ genug ist gibts 1000nde von themes die du dir mit wenigen mausklicks laden kannst (darunter auch pakete damit dein Ubuntu wie Win XP / Vista / 7 oder Mac OS aussieht).

  5. Hallo,
    bei mir will die Installation von UBUNTU leider nicht funktionieren, d.h.
    beim Start will die Software fragt nach Benutzer u- Passwort, die mir leider nicht bekannt sind.
    Wurden diese Daten evtl. von Windows XP übernommen ???
    Dort ist aber jedoch nichts eingetragen sondern die Leerfelder immer mit Enter übersprungen, Wenn jedoch diese Daten vorhanden sind, wie bekomme ich sie raus ??

    Wer kann mir helfen ???

    E-Mail: j.jansen57@web-de

  6. Hallo,

    Wenn du deine Windows-Einstellungen übernommen hast, dann müsste es das gleiche Passwort und der gleiche Benutzername sein. Ansonsten gibst du Benutzername und Passwort während der Installation ein. Fallst du sie nicht mehr im Kopf hast, installiert Ubuntu einfach neu – ist eh noch nix eingerichtet – kein Drama also. Das ist die einfachste Möglichkeit.

  7. Wer schon mit dem installieren von Spielen unter Windows seine Probleme hat, dem würde ich Ubuntu nicht empfehlen. Und ein paar Post hier zeugen von maximal so einem Wissensstand. Bleibt bei Windows, das ist für alle besser so!

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