Vevo: YouTube startet heute eigenes Web-MTV

YouTube und Universal haben sich zusammengerauft, um eine neue Plattform für Musikvideos zu entwickeln. Vevo geht heute mit dem Segen diverser Plattenfirmen auf Sendung.

Vevo soll als YouTubes Ableger für Musikvideos durchstarten. Die neue Video-Plattform konzentriert sich vor allem darauf, doppelte Inhalte zu eliminieren, was ich persönlich sehr löblich finde. Wer schon mal bei YouTube nach einem Musikvideo gesucht hat, wird meist fündig – aber öfter, als er es sich gewünscht hat.

Schon vor dem Lauch-Event zum Start der Musikvideo-Plattform sind einige Details bekanntgeworden: 85 Prozent aller Musikvideos werden bei Vevo erscheinen, der Rest geht auf YouTube online. Vevo wird nicht mit HD-Videos starten, die Funktion aber im kommenden Jahr einführen. Das ist ziemlich cool: Vevo bietet synchrone, integrierte Song-Texte. Zur Premiere werden exklusive Musikvideos von 50 Cent, Mary J Blige und Mariah Carey zu sehen sein. Die Plattform ist werbefinanziert. Man muss aber nicht jedes Mal einen Werbespot vor einem Video ansehen, sondern die Einblendungen werden auf Basis der Nutzungsdaten vorgeschaltet. YouTube-Anwender werden bei der Suche nach Bands und Künstlern automatisch zu Vevo umgeleitet. Auch Besucher von AOL und CBS werden bei einer passenden Suche an Vevo verwiesen.

Wie es aussieht, wird Vevo zuerst in den USA starten, deutsche User müssen warten, bis der Dienst auch hier verfügbar wird. [Jacqueline Pohl]

[via Vevo, Mashable]

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