Internet jetzt auch auf dem Meeresgrund

Nein, Google versucht nicht, den Markt durch eine Unterwasser-Suche zu beherrschen. Das Netpune-Internet-Netzwerk soll es Forschern erlauben, besser mit Robotern und Unterseeboten zu kommunizieren.

Mein Provider schafft es nicht mal, mir mitten in der Großstadt einen stabilen Internetzugang zu verschaffen, aber auf dem Meeresgrund gibt es Breitband-Internet – na klar. Die Wissenschaftler, die mit Unterwasserdronen, Tiefseeraupen und U-Booten arbeiten, haben oft Probleme, durch die Wassermassen hindurch zu kommunizieren. Neptune soll das ändern. Ein 800 Kilometer langes Glasfaserkabel wird von der Küste Kanadas aus unter dem Meer verlegt. Es soll fünf Knoten geben, die Daten von Hunderten Untersee-Geräten direkt übers Internet an die Oberfläche streamen. Wally, der Roboter auf dem Foto oben, ist eins davon. Wenn er mal wieder spurlos verschwindet, kann man ihn wenigstens via Internet anfunken. Und ich könnte mir vorstellen, dass auch das Militär ein großes Interesse an dieser Technologie haben wird. [Jacqueline Pohl]

[via Scientific American, PopSci]

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