Das iPhone zeigt die Bewegungen von Freund und Feind an

Das iPhone zieht in den Krieg. Mit One Force Tracker, einer militärischen iPhone-App, können Einsatzkräfte die Position von Freunden und Feinden auf einer Karte in Echtzeit beobachten und gleichzeitig sicher kommunizieren.

Ich will ja nicht nölen, aber Jack Bauer hat diese Technologie schon seit acht Jahren im Einsatz. Allerdings sitzt am anderen Ende immer eine Problempersönlichkeit namens Chloe O’Brien, die ihm die Echtzeit-Daten aufs portable Gadget schiebt. Ich schätze mal, das Militär hat keine eigene Chloe.

Die Idee ist laut CTO J. Smart von Raytheon Intelligence and Information Systems folgende: „Wenn sich in einem Gebäude Terroristen aufhalten, bekommen die Soldaten vor Ort die Informationen per Push-Technologie auf ihr iPhone. Wenn ein weiterer Trupp im Einsatzgebiet erwartet wird, sich aber verspätet oder zu früh in Stellung geht, kann man den Plan direkt vor Ort anpassen. Wird eine Einheit abgezogen, dann bekommen die anderen die Informationen in Echtzeit.“

Ja, und dann verreckt der Akku und die Terroristen lachen sich tot. Die kratzen ihre Pläne nämlich einfach mit einem Stock in den Sand.

Der Hersteller meint, dass diese Technik auch der Polizei, der Feuerwehr und anderen Notdiensten nützen würde. Das iPhone selbst wird von Raytheon für den Kampfeinsatz flottgemacht – mit einem robusten Gehäuse, einer größeren Energiezelle – aha! – und einem speziellen Scrambler, der sichere Gespräche und Datenübertragungen mit anderen militärischen Einheiten erlaubt. [Jacqueline Pohl]

[via NYT]

Tags :
  1. Wenn die doch eh an dem Gerät alles umbauen, warum investieren die nicht gleich in ein eigenes Gerät, das dann komplett deren Wünsche befriedigt… oder gibts die App dann im AppStore? :D

  2. Jetzt hab ich das eine blaue Kästchen in das Haus dirigiert, und nun ist es weg.
    Jetzt muss ich noch ein neues Kästchen da hin schieben. Ach, Mist auch weg. Wo bleiben nur all die blauen Kästchen? Na egal, scheint ja genug Neue zu geben….

    Am Ende gewinnt der, der am meisten blaue Kästchen über hat. Toll ganz ohne Blut und Gemetzel. Gefällt mir!

  3. Wurscht! iBone-Nutzer wollen nur, dass es lässig flutscht – egal was! ;-)
    Und so sind sie doch im Millitär, auch wenn sie damals leider dafür untauglich waren. BumBum – und du bist tod(sicher geortet)!

  4. hehe – das „robuste Gehäuse“ qualifiziert das militärische i-phone als Wurfgeschoss – muss nun nur noch ‚nen Onager zusamenzimmern ;-)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising