Funkausrüstung für 25.000 Dollar in 500 Dollar Schrottauto

Also Amateurfunk scheint etwas mehr zu sein als ein Hobby für den Besitzer dieser Schrottkarre. Wohl eher eine Obsession. Denn jeder Zentimeter des Wagens ist mit einem Funkgerät bedeckt.

Mit dem 25.000 Dollar teurem Equipment für jedes erdenkliche Funkband (FM, UHF, HF, VHF, kleine grüne Aliens) entgeht dem Besitzer dieses Dogde nichts. Die Ausrüstung deckt eine gewaltige Anzahl an Technologien ab. Viele davon scheinen redundant ausgelegt zu sein. Zum Beispiel: Wieviele 144-MHz-Funkgeräte braucht man wirklich? Der Funknarr scheint ständig jeden Kanal von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Militär weltweit abzuhören. Natürlich simultan. Es gibt auch ein Laptop in dem Auto, und wir gehen davon aus, dass auch das eine Art von Mobilfunk- oder Satelliten-Kommunikation einsetzt.

Um alle diese Geräte am Laufen zu halten, braucht man bestimmt irgend eine zusätzlich Energiequelle, dutzende Antennen und extreme Paranoia. Dass das Auto jetzt zum Verkauf steht, bedeutet wohl, dass der Besitzer endlich eingesehen hat, dass es keinen Sinn ergibt, sich mit Hundert Kommunikationsgeräten zu umgeben, wenn es niemanden gibt, mit dem man reden kann. [Jacqueline Pohl]

[via BexTim]

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  1. jeder empfänger ist automatisch auch ein sender und bei der menge an geräten wird selbst im reinen empfangsmodus so einiges an strahlung da rumkreuchen.

    1. Zitat: “jeder empfänger ist automatisch auch ein sender”

      …AHA… Ist mir aber definitiv neu…

      Zitat:”und bei der menge an geräten wird selbst im reinen empfangsmodus so einiges an strahlung da rumkreuchen”

      Ööööm, auch mit keinem Empfänger im Auto, sind in der Luft trotzdem die gleichen Wellen unterwegs… Der Scanner macht die Wellen die da rummschwingen nur hörbar. Vergleich das mit deinem Radio, die UKW “Strahlung” liegt in der Luft, die kommt nicht einfach so zu dir (über umwege) geflogen nur weil du ein Radio einschaltest ;-)

      HB-79 Schluss

  2. Hier sind ja voll die Kenner unterwegs. Wenn man genau hinschaut sind wohl viele Scanner dabei, aber aus der Karre heraus ist der Ausstattung nach Kommunikation von 80m bis 23cm möglich. Über die Sinnhaftigkeit läßt sich wohl streiten. Wer jedoch sein Handy in die Hosentasche steckt, zuhause mit DECT telefoniert und die Milch in einer Microwelle erwärmt sollte sich aus Strahlungs-Psychosen-Diskussionen heraushalten.

  3. Zitat: „jeder empfänger ist automatisch auch ein sender“

    …AHA… Ist mir aber definitiv neu…

    Zitat:“und bei der menge an geräten wird selbst im reinen empfangsmodus so einiges an strahlung da rumkreuchen“

    Ööööm, auch mit keinem Empfänger im Auto, sind in der Luft trotzdem die gleichen Wellen unterwegs… Der Scanner macht die Wellen die da rummschwingen nur hörbar. Vergleich das mit deinem Radio, die UKW „Strahlung“ liegt in der Luft, die kommt nicht einfach so zu dir (über umwege) geflogen nur weil du ein Radio einschaltest ;-)

    HB-79 Schluss

  4. Leider ist Patrick HB79, kein echter Funkamateur, sondern nur Schwarzfunker mit der
    Neigung andere Funkdienste zu stören !
    Das hat mit Ham-Spirit nicht mehr zu tun und ist „strafbar“.
    Ein Kenner der Szene !

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