Weihnachtsspecial: 24. Dezember – Windows 7

Das neue Windows ist unser Produkt des Jahres! Es nutzt die Systemressourcen moderner Computer besser als seine zwei Vorgänger XP und Vista, braucht aber nicht sehr viel mehr davon - ein Novum in der Microsoft-Betriebssystemgeschichte. Zudem war es das erste Windows, das pünktlich zum angekündigten Termin da war.

Vista-Nachfolger mit hohem Potential

Der Nachfolger von Windows Vista kommt mit einigen nützlichen Verbesserungen. Nach außen sieht es nicht so sehr viel anders aus, doch Microsofts erste Arbeiten am neuen Kernel MinWin sind schon in den »Motor« des Systems eingebaut. Modularer als je zuvor lassen sich für die Programmierer bei Microsoft Unterstützungen neuer Hardware integrieren – und der User merkt es endlich, wenn er schnellere PCs nutzt.

Ansonsten setzt Win7 auf den Vista-Kern, bessert aber einige Fehler aus. So wurde das Speichermanagement verbessert, Dienste werden nur noch geladen, wenn sie wirklich gebraucht werden (Vista startete sämtliche Dienste bereits auf Vorrat und schluckte RAM). Beim Hochfahren zeigt Windows 7 den Startbildschirm schneller, was zwar auf den ersten Blick ein schnelleres Booten nur vortäuscht – doch viele Dinge wie etwa Treiber werden sowieso später parallel geladen. Das Arbeiten kann also schon beginnen, während im Hintergrund der Bootvorgang fortgesetzt wird.

Neu in der Bedienerführung: Die Sidebar für Widgets aus Vista ist weg, die Startleiste heißt jetzt »Superbar«, ist durchsichtig und kann auch eine Liste laufender Programme enthalten. Statt erst den Taskmanager aufzurufen, kann so der Zugang zu aktuellen Applikationen immer stattfinden. Zudem lassen sich über einen Pfeil daneben gleich die wichtigsten Funktionen aufrufen.

Selbst für »echte« Computerfreaks ist etwas geboten: Die »Powershell V.2« bietet eine »neu polierte« Eingabeaufforderung, die anders als die frühere Command-Shell auch komplexe Funktionen ausführt – eher also ein Gegenstück zum Linux-Terminal.

Windows 7 ist stabil und kommt mit neuen Funktionen wie Mehrfinger-Touchscreen-Funktionalität (Multitouch), leichteres Abschalten nicht benötigter Funktionen und Abwärtskompatibilität zu Vista. XP-Nutzer, die Vista übersprangen, müssen zwar laut Microsoft alles neu installieren, doch mit Hilfe günstiger Tools oder sogar kostenloser Microsoft-Programme lässt sich alles, was man vorher auf dem Rechner hatte, trotzdem wieder einrichten.

Damit ist Windows 7 ein Update wert – insbesondere für Nutzer mit schnellerer Hardware, denn sie wird (erstmals für Windows) richtig ausgenutzt.

Ob es eine Neuauflage der schon ausverkauften »Family Edition« geben wird, ist uns leider noch nicht bekannt. [Manfred Kohlen]

Zurück zum Weihnachtsspecial!

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  1. Win7 hätte ganz klar ein free update für Vista sein müssen.

    win7 verkörpert das, was in Vista angepriesen wurde, und käufer von Vista Ulitmate was beim Release 640Euro gekostet hat müssen nochmal kohle auf den Tisch packen um ein brauchbares OS zu haben.

    Fehler und Warnmeldungen gibts trotzdem im Überschuss bei win7.
    Der User wird immernoch zugespammt mit unnötigen informationen.

    das Design ähnelt für mich diesem „zocker pc“ design, alles muss blinken leuchten und rummzappeln. schrecklich.

    Sachen wie OpenCL oder Grand Central Dispatch sind natürlich Fremdwörter für die lieben Win user. darauf wird natürlich kein wert gelegt(warscheinlich weil diese Technologien OpenSource sind….nichts für die Anzugträger).

    das wirkliche Produkt des Jahres ist Mac OS X 10.6 Snow Leopard, und kein kauf support service pack für Vista

  2. @kampfsalat: klar, dann such doch mal nach freier software für den leopard oder nach guter grafiksoftware für ubuntu. und jetzt komm mir nicht mit gimp.

  3. @echo5-7 1. gibt es reichlich freeware, das argument ist 10 jahre alt und schlichtweg BS.

    2tens hat die verfügbarkeit von Freeware NICHTS aber rein garnichts mit Win7 zu tun.

    das OS ist und bleibt schlecht, auch wenn noch soviel kack 5 t klassige software darauf läuft

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