2,1 Mio. Dollar teure Roboter-Kolibri kann Leben retten

Dieser winzige fliegende Roboter schlägt pro Sekunde 30 Mal mit den Flügeln – genau wie ein echter Kolibri. Eines Tages wird er Leben retten, indem er nach Verschütteten in Trümmern und schwer zugänglichen Unglücksstellen sucht.

Bisher hat die Entwicklung dieses Kolibris 2,1 Millionen Dollar gekostet. Dieser Betrag wird noch wachsen. Die japanischen Forscher hoffen, dass sie den Roboter irgendwann zum Schweben auf der Stelle bringen können, genau wie es sein Vorbild kann. Der Roboter-Kolibri ist mit Infrarot-Sensoren ausgestattet. Was noch fehlt, ist eine kleine Kamera. Sind diese Probleme gelöst, „kann er eingesetzt werden, um Menschen zu retten, die in eingestürzten Gebäuden eingeschlossen sind, nach Kriminellen suchen oder sogar als Sonde auf dem Mars operieren“.

Ein Weltraum erforschender, Menschen rettender, Verbrechen bekämpfender Robotervogel? Brillant. [Jacqueline Pohl]

[via Physorg, Engadget]

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  1. nö, brillant ist richtig,

    aus wiki zu „brilliant“:

    „Brilliant“ ist außerdem im Deutschen eine häufige Falschschreibung für Brillant (zu frz. brillant, zu lat. berillus, griech. bêrillos „Beryll“), einen speziell geschliffenen Diamanten.“

  2. Aber die Überschrift ist ja schon wieder der Hit „KANN LEBEN RETTEN“. Weiter unten erfährt man dann das „ER VIELLEICHT MAL KÖNNEN WIRD“. Ey super hier….

    Und ein Kolibri schlägt auch keine 30 Mal/Sekunde mit den Flügeln. Kolibris bringen es dort auf 50 Schläge/Sekunde.

    „kann er eingesetzt werden, um Menschen zu retten, die in eingestürzten Gebäuden eingeschlossen sind, nach Kriminellen suchen oder sogar als Sonde auf dem Mars operieren”.“
    ja ja, oder um einen Tisch der wackelt durch unterschieben unter das Tischbein wieder zu stabilisieren.
    Oder er könnte bei der Suche nach Rohstoffen helfen, in dem er das Bier holt. Da sind echt Möglichkeiten drin.
    Ich denke, der einzige echte Sinn ist es, dass der Typ der das Ding hält noch viele, viele Forschungsgelder bekommt, von denen dann auch was in das Projekt geht…

  3. @blah: Also ich schätze der ganze Artikel ist in einer dir unbekannten Sprache geschrieben?
    Schon mal was von Ironie gehört?

  4. @Nachtfuchs: Also die Sprache „Ironie“ wird es nicht sein. Die kenne ich. Mal davon abgesehen, dass ich hier keine wirkliche Ironie erwarte, und in dem Artikel auch wirklich gar nicht ausmachen kann. Das liest sich doch alles schon sehr „konkret“.
    Da sich diese Art von Websites aber über Klicks finanzieren, versuchen sie i.A. möglichst reißerische Überschriften mit einem darunter gehängten uninformativen Textschnipsel zu präsentieren. Dazu ein kleines „more…“. Da kann man dann weitere „Informationen“ finden. Mit viel Glück sogar keine falschen….

    Also sorry, vielleicht kennst Du eine andere Ironie als ich. Aber da ist keine….

    Grüße

  5. Ich kann Blah nur wieder zustimmen :D

    Sowas passiert, wenn man einen asiatischen Wissenschaftler mit nem Stück draht, nem Notizblick, nem apfelstück und zuviel China-Kleber allein lässt…

    Das Ding müsste schon ein paar Flügelschläge machen um auf dem Mars überhaupt endlose saltos zu zappeln. Ich preferiere die altbewährte Methode und stecke gefaltetes Papier ebenso dahin wo es hin gehört – unters Tischbein.

    Lasst uns einfach weiter zusehen wie kleine Kinder an Leukämie sterben während Erwachsene Forschungsgelder für schicke Autos und Papierflieger ausgeben!
    Wie Charlies Freunde jetzt sagen würden:
    Hurray for the collapse of civilization!

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