Intel Reader hilft Menschen mit Leseschwäche und Sehbehinderung

Das nützliche kleine Gerät scannt Text, liest ihn vor und speichert ihn auf Wunsch. Der Intel Reader wurde von einem Stanford-Absolventen entwickelt, der selbst unter Leseschwäche leidet.

Der Intel Reader kann ganze Seiten Text erfassen und per Sprachausgabe wiedergeben. Dafür stehen integrierte Lautsprecher und ein Kopfhöreranschluss zur Wahl. Alternativ darf der Text auch für eine spätere Auswertung gespeichert oder als MP3 exportiert werden.

Die Lesehilfe hat die Größe eines Buchs und kann mit einer Menge Fachchinesisch umgehen – von dem auf Speisekarten bis zum wissenschaftlichen Jargon in Fachzeitschriften. Der gescannte Text lässt sich auch auf dem Gerät lesen – das Display verfügt über eine Vergrößerungsfunktion.

Im Intel Reader steckt eine Menge Technik, darunter ein Intel-Atom-Prozessor und eine hochauflösende Kamera, die eine hohe Qualität und Arbeit in Echtzeit ermöglichen. Billig ist diese Lesehilfe aber nicht. Der Intel Reader soll 1500 Dollar kosten. [Jacqueline Pohl]

[via Intel, Fast Company]

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  1. „Wir hatten selbst einen blinden Englischlehrer, ich denke das würde ihm gefallen.“ ————– Ääääähm…wie sollte das Ding einem vollständig Blinden helfen? Er würde doch überhaupt nicht sehen, welche Textstelle er scannen möchte.

  2. Tolle Sache. Dieses Gerät baut erste Barrieren ab und hilft Menschen mit dem Handicap der Seh- und Leseschwäche.
    Wir es dieses Gerät auch in Deutschland geben. Wenn ja dann sendet uns doch eine Nachricht zu. Wurden uns freuen. Denn das Gerät scheint richtig gut zu sein.

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