Kann Twitter platzen?

Da ich Twitter eher selten verfolge, ist es für mich kein Problem. Aber Anekdoten zufolge, schwindet der Austausch, der die Community ursprünglich entstehen ließ, wenn das Netzwerk zu groß wird. Was ich damit sagen will:  Ashton Kutcher ist sehr einsam.

Ein Leitartikel in Wired verteidigt das Konzept der Online Schattenzonen: dass diese kleinen Gruppen und ihr lockerer Sinn für Community etwas haben, was bewundert und erhalten werden sollte. Wenn eine Gruppe einmal zu groß wird, verschwinden Mitglieder im Hintergrund, weil sie sich nicht länger vor so einem großem Publikum zeigen wollen. Und im Fall von Twitter wird die Person die verfolgt wird, überdimensional. Es ist eine interessante Idee – sollten wir wachsamer sein und die kleinen Gruppen zu schützen, von denen wir ein Teil sind? [Dan Nosowitz/Elisabeth Karsten]

[via Wired]

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  1. Ist es wohl im realen Leben anders?
    Es hängt doch alles von jedem selbst ab.
    Hast du eine große Klappe, bis du vorne. Ist es umgekehrt, so lass die hände weg vom twitten.
    Genau so ist auch im Alltag/ realen Leben. Allen Nationen/Gemeinschaften/Klubs/Bands… geht es so. Und sicherlich mögen es nicht alle etwas vorgespielt/vorgeredet zu haben. Müssen aber, oder sie sind raus.
    So ist heute, so wird es in zich jahren sein, und so war es schon immer. Blickt doch mal zurück in die Nazi-Deutschland: damals gab es einen Begriff: Göbbels-Schnauze. So bezeichneten die Menschen, welche keinen Bock hatten sich die Reden von Göbbels auf dem Radio anzuhören, das Radiogerät. Sie hätten es natürlich abschalten können. Durften aber nicht. Es hieß: Hören oder KZ.
    Heute heißt es nicht Göbbels-Schnauze, sondern Twitter. Man kommt natürlich nicht ins KZ, wird aber aus der Community verdrängt.

  2. So what? Wer nutzt das eigentlich wirklich – für mich hat das Ganze eh keinen großen Sinn und ist komplett an mir vorbeigerauscht.

  3. communities oder abbilder davon habe ich auf twitter noch nicht gesehen, ehrlich gesagt aber auch nicht danach gesucht. twitter weist dennoch einen hohen grad an fluktuation auf, die nutzer kommen und gehen. ich nutze twitter nebenbei bemerkt nicht wg. seiner sozialen funktionen, nicht wegen der community – sondern wegen des contents. es lassen sich hier wunderbar news in form von schlagzeilen sammeln und auch verbreiten, und ich hätte nie gedacht, dass sich auch sehr spezielle themen sehr schnell „etablieren“ (unter dem aspekt betrachtet, dass sich sehr schnell interessengruppen bilden bzw. follower sich für das, was man tweetet, interessieren).

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