RealSki iPhone App könnte einigen Skifreaks Leben retten

Brian aus dem amerikanischen Gizmodo-Redaktionsteam ist ein absoluter Skifreak und konnte vor lauter Aufregung kaum noch schlafen als die iPhone Applikation von RealSki herausgekommen ist. Völlig zurecht, denn diese App nutzt die Funktionalitäten von Kamera, Beschleunigungsmesser, Kompass und GPS um extrem realitätsnah die Skipisten und Skirouten von mehr als 80 U.S.-amerikanischen Bergen darzustellen.

Um RealSki zu nutzen benötigt man mindestens die OS 3.1.2 auf dem iPhone 3GS. Dann einfach das iPhone auf der Skipiste um sich herum die Landschaft aufnehmen lassen, so dass die Software den Ort aufzeichnen kann. Danach erfolgt ein interner Abgleich und es erscheinen digitale Überlagerungen innerhalb der App, die anzeigen wo sich die Skilifte, Hütten, Toiletten und Restaurants befinden. Außerdem werden selbstverständlich auch die Skipisten mit dem dazugehörigen Schwierigkeitsgrad sowie weitere Attraktionen und Angebote des Skigebietes visualisiert.

Der kostenlose Download enthält die Übersichten für fünf der bedeutendsten Skigebiete. Weiteres Kartenmaterial für rund 80 Skigebiete oder Informationen für’s Freeriden abseits der Piste kann man dann dazu kaufen. In der Redaktion hält sich das hoffnungsvolle Gerücht, dass die App sogar intelligent genug ist, lebensmüde Skifahrer, die die Black Diamond Abfahrt im Visier haben, im Lift festzusetzen. [Kat Hannaford/Gerti Windhuber]

[via RealSki bei iTunes]

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  1. Besser wär doch wenn man Beschleunigungsmesser, GPS und Datenübertragung verwenden würde, um nach der selbst ausgelösten Lawine die Bergwacht automatisch zum retten anzufordern. Nach der Anschaffung des iPhones ist ja schließlich kein Geld mehr für ein Lawinenrettungsgerät auf dem Konto. Und die Dinger sind ja auch noch so unstylisch…

  2. Lawinenrettungsgerät? Was ist das denn?

    Nachdem die ganze Schneemasse einen auf den Deckel fällt hat man im Durchschnitt 15 Minuten bis der Tod eintritt.

    Und dann sollen noch die arme Rettungsleute den Idioten (besser gesagt den Körper des ehemaligen Idioten) rausgraben.

  3. Welch amüsanten Beiträge hier mittlerweile verfasst werden.
    Solch linguistischen Großvisionäre sind immer gern gesehen.
    …aber nun zum Thema:
    Das App als solches kann ich nur mit großem Hochmut als äußerst Sinnvoll beurteilen. Vielleicht gerade für die Art von Menschen, die sich auf der Piste dann doch mal verfahren und sich auch gerne abseits der städtlichen Umgebung zurechtfinden möchten (Maps hilft da ja wenig!). Für die eingefleischten Tischschneepflüger wie mich kann ich nur sagen, dass wir schon von Haus aus mit einem guten Orientierungssinn ausgestattet sind (sollten?), die diese App erübrigt!
    Zudem sei auch als letztes Zitat gesagt: Es ist schön, dass es in der heutigen Zeit immer noch Fussvolk gibt, welches sich durch den Kommerz in belangloses Gefilde vergraben lässt und alles glaubt, was in der Zeitung steht.
    In diesem Sinne…

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