Suche nach gefrorener Kamera könnte Geschichte umschreiben

1924 brachen George Mallory und Andrew Irvine zur Erstbesteigung des Mount Everest auf, doch sie verschwanden. In ihrer Ausstattung befand sich eine Westentaschen Kamera von Kodak und heute könnte eine Suche nach dieser Kamera die Geschichtsschreibung möglicherweise verändern.

Knapp dreißig Jahre später, 1954, gelang Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay die erfolgreiche Besteigung des Berges und  bisher gelten sie als die offiziellen Erstbesteiger des Everest. Doch Mallorys und Irvines Schicksal blieb ein Mysterium,  und die Möglichkeit, dass sie den Gipfel erreichten, kann nicht ausgeschlossen werden. Mallorys Körper wurde 1999 gefunden, aber der Fund gab keinen weiteren Aufschluß über den Verlauf der Expedition.

Der Everest Historiker Tom Holzel glaubt, dass er  den Ort von Andrew Irvines Körper gefunden hat, der als länglicher Fleck auf hochaufgelösten Photographien des Everest erscheint.

Irvines Körper wieder zu finden könnte bedeuten, auch seine Kodak Kamera wieder zu entdecken – sowie natürlich den Film, der die Leerstellen ihrer historischen Besteigung füllen könnte.

Holzel plant eine Expeditition zu starten, um diesen länglichen Fleck zu untersuchen und er hofft, die Kamera nächsten Monat zu finden.  Sollten sie tatsächlich eine neunzig Jahre alte Kodak Kamera im Westentaschenformat finden, hat Holzel eine ausführliche Gebrauchsanweisung vorbereitet, wie das sehr empfindliche und sehr bedeutende Gerät zu handhaben ist. [Kyle VanHemert/Elisabeth Karsten]

[via Scientific American, Boing Boing]

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  1. @Kyle
    Das muss nicht sein, heutzutage sind Dinge möglich die glaubt man nicht. Aber dennoch darf bezweifelt werden dass was verwertbares rauskommt.
    Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

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