Verkaufszahlen von Amazons Kindle sind offiziell nicht beschämend

Amazon hat die Unternehmenszahlen für das vierte Quartal 2009 veröffentlicht - sie schauen gut aus. Sorgfältig versteckt zwischen jeder Menge Währungssymbolen und Finanzvokabular findet man auch ein Zitat, in dem Amazon-Chef Jeff Bezos ein kleines Geheimnis verrät:

„Millionen Menschen besitzen Kindles und Kindle-Besitzer lesen eine Menge. Bei Büchern, die wir in beiden Versionen anbieten, kommen auf zehn Print-Exemplare jeweils sechs Kindle-Bücher.“ Amazon weist keine Verkaufszahlen für den Kindle aus. Nicht mal ungefähre. Deshalb ist das Zitat die bisher präziseste Angabe bezüglich des Erfolgs der Kindle-Plattform und indirekt auch von E-Book-Readern insgesamt. Das Fazit? E-Books laufen nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Kleine Schritte eben. Wenn Amazon jetzt noch den Sprung auf das iPad schafft könnten die Verkaufszahlen durch die Decke gehen. [John Herrman/Tim Kaufmann]

[via Amazon, Ina Fried]

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  1. „Wenn Amazon jetzt noch den Sprung auf das iPad schafft könnten die Verkaufszahlen durch die Decke gehen.“ beim Bücher verkaufe. Der Kindle ist doch am Mittwoch Abend, 19.00 Uhr unserer Ortszeit gestorben. Es sei denn, Amazon senkt den Preis für den Kindle, was sich aber nicht rechnen dürfte.

  2. Ich denke auch, dass des Kindle jetzt einpacken kann, da das iPad kommt. Das Apple Gerät bietet einfach deutlich mehr Funtionen. Und wer sich ein kindle leisten kann, wird sich auch ein iPad leisten können – der Preisunterschied spielt also denke ich keine Rolle.

  3. Das iPad eignet sich gar nicht zum Lesen. Abends wird man davon müde, weil das Hintergrundlicht die Augen strapaziert. Im Sonnenlicht kann man nichts erkennen, weil ein Stern etwas mehr Ausstrahlung hat, als die schönsten IPS OLEDs.

    Das iPad taugt nicht dazu den Kindle zu ersetzen. Amazon abzuschreiben, nur weil Jobs dazu aufruft ist ziemlich naiv. Amazons Reader kostet wesentlich weniger als die Hälfte, wenn das iPad endlich auf den Markt kommt und der Akku hält zehn Tage, nicht nur zehn Stunden.

    Außerdem hat man damit überall Netz, ohne zusätzliche Kosten. Bei Apple bezahlt man dafür noch mal 100,- € plus Datentarif. Das iPad wird sich gut verkaufen, aber iBooks scheitern. Niemand liest auf dem Display ein ganzes Buch.

  4. Lesen auf einen Kindle?
    Wer will den bitte ein Buch auf einem leuchtenden Display lesen?
    Das ist vielleicht für ein zwei Magazine ganz witzig aber auf dauer zu anstrengend.
    Letzten endes ist für längeres Lesen nur E-Ink oder normales Papier tauglich.

  5. Danke, dass es noch vernünftige Leute gibt!
    Es wird die ganze Zeit Äpfel mit Birnen verglichen.
    Ich denke das iPad wird die Nase vorn haben bei Magazinen. So ein Lifestyle-Mag mit Videocontent angereichert ist ideal dafür.
    Aber Zeitungen und Bücher? Schon mal versucht einen sehr langen Text auf dem Bildschirm zu lesen. Das mögen augen gar nicht!
    Und die Argumente mit der Akkulaufzeit stimmen auch. Du bist im Urlaub und hast dann eine Akkulaufzeit von 10 Stunden? Super! Und wie gesagt, in der Sonne siehst du NIX!

    Ich will apple nix Schlechtes, aber diese Allmachtsphantasien und dieses Herziehen über anderleuts Produkte ist doch erbämlich. Grade wenn man erfolgreich we apple ist, dann sollte man sich sowas doch sparen.
    Ich glaube Jobs hat genervt dass Amazon so eine Aufmerksamkeit mit dem Kindle generiert hat im letzten Jahr. Das ist sonst sein Metier.

    Ich würde mir nach heutigem Stand eher ein Kindle kaufen, weil das Platz der Bücher spart. Das iPad brauche ich nicht, denn ich habe einen kompakten Laptop. Mit Flash, mit Multitasking und mit Tastatur!

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