Stahlschaum mildert Schäden bei Autounfällen

Mit knapp 50 km/h in ein anderes Auto krachen und dabei nur den Aufschlag eines kleinen Parkplatzremplers empfinden - das ist mit dem neu entwickelten Stahlschaum möglich.

Die Erfindung ist prinzipiell gar nicht so neu, doch die an einer US-amerikanischen Universität entwickelte Variante des Stahlschaums ist die bisher robusteste ihrer Art.

Besonders beeindruckend ist die Fähigkeit des neuen Stahlschaums, Energie zu absorbieren. Schon zwei Stücke des Materials, eingebaut hinter die Stoßstangen eines Fahrzeugs, können den Aufprall bei einem Verkehrsunfall deutlich abmildern.Dann fühlt sich ein 50-km/h-Unfall an wie ein etwas härterer Parkplatzrempler bei 8 km/h. Das kommt nicht nur den Insassen zugute, sondern mindert auch die Reparaturkosten.

Zugleich ist der neue Stahlschaum aber auch sehr robust. Zu Demonstrationszwecken haben die an der Entwicklung beteiligten Wissenschaftler ein Stück konventionellen Stahls und ein Stück Stahlschaum mit hoher Geschwindigkeit auf eine Bodenplatte geschossen. Während die Bodenplatte bei konventionellem Stahl dabei deformiert wurde, blieb sie bei Stahlschaum im Originalzustand.

Weitere Einsatzzwecke sind denkbar, beispielsweise zur Körperpanzerung, bei der Hersteller künstlicher Gließmaßen, im Boots- und im Flugzeugbau. [Jack Loftus / Tim Kaufmann]

[Via Live Science, Neatorama]

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  1. Öhm, ich überlege gerade wie der Schaum es schaffen soll, dass der 50-km/h-Aufprall sich wie 8 km/h anfühlen soll. Schließlich ist der Körper immer noch 50 km/h schnell und wird auf 0 runtergebremst. Da müsste man doch eine recht dicke Schicht des Schaums haben, der die ganze Energie absorbiert. Bei einer sagen wir mal 5 cm dicken Schicht würde man immer noch bei 50 km/h mit Schmackes in den Gurt gedrückt oder wirklich nicht?

  2. > Während der konventionelle Stahl dabei deformiert wurde
    > blieb der Stahlschaum im Originalzustand.

    Das macht keinen Sinn. Der Schaum *muss* sich verformen, um den Insassen Schutz zu bieten. Und im englischen Artikel steht an der Stelle auch etwas ganz anderes:

    > there’s a clear indentation left under the bulk steel sample,
    > while the plate under the foam shows no indentation.

    Nicht die Verformung des Stahls wurde verglichen, sondern die Verformung der Bodenplatte!

  3. Manche Artikel von Euch enthalten echt schwerwiegende Rechtschreibfehler. Ich wollte erst nichts sagen, aber das ist jetzt schon der dritte… Lest die Artikel besser von einer zweiten/dritten Person einmal korrektur.

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