Apple iPad: Alles was man wissen muss

Aus dem Reich der Science Fiction auf die Bühne von Steve Jobs: Das iPad ist nun offiziell. Was ist es? Was kann es? Wie funktioniert es? Hier ist alles, was man über die neueste Kreation von Apple wissen muss, alles in einem Artikel!

Es ist fast unmöglich den Hype zu wichtig zu nehmen, der zu dieser Erfindung geführt hat. Direkt nach dem Tod des Newton, gab es Gerüchte eines Nachfolgers von Apple. In den letzten fünf Jahren waren Spekulationen und einige Hinweise über ein Apple Tablet ein Standardthema in den IT-Medien. Im letzten Jahr konnte man den Gerüchten nicht mehr ausweichen. Heute ist das Apple Tablet schließlich da – und wir haben den totalen Überblick – von den technischen Daten, Eigenschaften, Inhalten und dem Preis bis hin zu dem Gefühl eines in der Hand zu halten.

Die Hardware

Apple iPad Steve Jobs Gizmodo

Größe und Form: Die Bildschirmproportionen scheinen ein bisschen gequetscht, aber dies soll ein Zwei-Richtungs-Tabl- ähm, Pad sein. Die Kanten sind en bisschen dick, aber ansonsten ist das Teil im Prinzip eine klare Scheibe reinen Bildschirms. Es ist nur 5 Zoll hoch, was einen Hauch mehr ist als das iPhone 3GS, und misst 9,56 x 7,47 Zoll. Endgewicht ist 680 g ohne 3G und 725 mit.

Stellt euch ein super-leichtes Unibody MacBook Pro vor, das kleiner, dünner und viel, viel, viel leichter ist. Oder, aus einer etwas anderen Perspektive: denkt euch ein größeres iPhone, was mit einer Unibody Form ausgestattet wurde.

Apple iPad Bildschirm

Der Bildschirm: Der Multitouch-Bildschiirm misst 9,7 Zoll, das bedeutet er hat einen deutlich kleinere Stellfläche als das kleinste MacBook, aber einen viel größeren Bildschirm als das iPhone. (Das sind 9,7 Zoll diagonal, von Bildschirmecke zu Bildschirmecke) Die Bildschirmauflösung ist dichte 1024×768.

Das Innere: Es ist einen halben Zoll hoch – nur einen Hauch höher als das iPhone, zur Bezugnahme – und wiegt 680 Gramm. Es wird betrieben von einem 1 GHz Apple Arm A4 Chip und hat 16GB, 32GB oder 64GB Flash Speicher. Wie es aussieht, hat Apple endlich etwas Kapital aus dem Ankauf von PA Semi geschlagen und ihren eigenen mobilen Prozessor gebaut. Aber das ist bisher noch nicht ganz klar. Es enthält außerdem mit 802.11 n WLAN, Bluetooth 2.1 + EDR, eine 30-pin iPod Verbindung, einen Lautsprecher, ein Mikrophon, ein Beschleunigungsmesser und einen Kompass. Video Output läuft durch einen iPhone-Typ Kombinationsadapter der normalerweise bis zu 576p darstellen kann. Mit einem VGA-Adapter werden daraus bis zu 1024×768. Kein HDMI, kein DVI – nicht mal ein Mini Display Port.

3G ist optional und kostet mehr, nicht weniger. Zusammen mit 3G enthalten die höher gestuften Models einen A-GPS-Empfänger (dazu unten mehr).

Oh, und es gibt keine Kamerafunktion, weder nach vorne oder nach hinten ausgerichtet. Dieses Tablet kommt ohne jegliche Kamerafunktion, was ein bisschen merkwürdig erscheint.

Der Akku: Apple macht ein paar gewagte Behauptungen was den Akku angeht: Angeblich zehnstündiger nonstop Einsatz, mit einem einmonatigen Standby Rating. Zehn Stunden unablässigen Gebrauchs schließt Videos sehen ein, das heißt, man könnte etwa sechs Spielfilme in voller Länge sehen, bevor das Ding den Geist aufgibt.

Apple iPad Akku

Wie man es hält: Man kann es auf zwei Arten halten und die Software passt sich beidem an. Portrait Modus scheint der vorrangige Modus zu sein, ähnlich dem iPhone, während Landschaftsmodus – besser für Filme und vielleicht auch für Zeitschriften ist. Ergo: der zweitrangige Modus ist. Das Apple-Logo ist auf Portraitmodus ausgerichtet – das heißt im Grunde, muss man sich auf einen Haufen Witze einstellen, nach dem Motto: »HEY, DAS IST EIN GIGANTISCHES iPHONE!«

Weiter zu Teil 2 >>

Apple iPad: Alles, was man über das Apple Tablet wissen muss

Teil 1: Hardware
Teil 2: Verbindungsmöglichkeiten und Software
Teil 3: Anwendungen und Accessoires
Teil 4: Preise und Verfügbarkeit

Tags :
  1. Bei der Übersetzung hilft es, wenn man ein klein wenig auf den Sinn achtet.
    Die iWork Anwendungen heißen nicht „iPages“ und „Zahlen“ sondern „Pages“ und „Numbers“, auch hier in Deutschland.
    Das iPad wird auch nicht als „geteilter“ sondern „freigegebener“ oder „gemeinsamer“ Ordner oder – ganz anders – als externe Festplatte eingebunden.
    Ein Dock heißt auch in Deutschland Dock und nicht Anschluss.
    Im Tastatur Dock können längere Dokumente getippt werden und/oder der Akku kann aufgeladen werden (Hier klingt es, als könne man längere Dokumente laden). Den Accesoir-Port kann man auch, etwas freundlicher, Zubehör-Port nennen.
    Apple arbeitet auch nicht an Kurierverträgen sondern an Verträgen mit Mobilfunkanbietern…

    Ich hab erst bei Teil drei angefangen zu meckern, die ersten zwei enthalten genauso komische Formulierungen. Ein klein wenig mehr darauf zu achten, ob das was man da so in den Übersetzer tippt auch Sinn ergibt, wirkt manchmal Wunder und lässt die Autoren in deutlich besserem Licht dastehen.
    Hier sollte man jedenfalls besser den Original-Artikel lesen.

  2. @Give: Bist du Deutschlehrer oder nur Hobby-Meckerer? Find den Artikel so vollkommen in Ordnung. Mal davon abgesehen, dass ich ihn viel lieber auf Deutsch lese.

  3. @Geforce: Ich tippe mal auf letzteres. :)
    Der Artikel ist ganz in Ordnung und hat seinen Zweck (mich zu informieren) erfüllt.
    Ich warte dann mal besser aufs neue iPhone.

  4. Ich muss Give hier trotzdem mal den Rücken stärken: es sind auffällig viele Fehler (nicht nur Rechtschreibung, auch inhaltlich) in dem Text. Sachen, die man beim ersten Korrekturlesen gemerkt hätte…

  5. An dieser Stelle nochmal ein Lob dafür, dass die Kritik als konstruktiv verstanden und die inhaltlichen Ausrutscher verbessert wurden.
    Danke und Viele Grüße
    Give

  6. „Es ist nur 5 Zoll hoch….und misst 9,56 x 7,47 Zoll“
    Echt? Es ist also 12,7 cm hoch/dick?
    Hm, das trägt in der Jackentasche ja weit mehr auf, als bislang vermutet. :-)

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