China nutzt Werbegeschenk als Spionagewerkzeug

Der britische Geheimdienst MI5 hat eine Warnung ausgegeben, die Gratis Flashsticks und Kameras betrifft.

Offensichtlich verteilen chinesische Spione diese an britische Geschäftsleute, in der Hoffnung deren Computer mit Trojanern zu infizieren und so Zugang zu Unternehmensgeheimnissen zu kriegen.

Natürlich werden auch altmodische Methoden – Sex und Geld – noch immer eingesetzt, aber es scheint, dass nur sehr wenige Menschen bei einem unschuldigen Gadget Geschenk Gefahren in Form von Trojanern oder Schadprogrammen wittern. Denn warum würde sonst ein Geheimndienst einen vierzehnseitigen Bericht ausschließlich über diesen Spionageansatz veröffentlichen und nicht über die anderen Tricks?

Vielleicht wird es Zeit ein bißchen paranoider zu werden was den Stapel an Flashsticks angeht, den ich mir bei CES geholt habe… [Rosa Golijan/Elisabeth Karsten]

Anmerkung: Der abgebildete Flashstick ist kein bekanntes Spionageinstrument und ist ein Produkt von
Gadget_Guru.

[via Times Online via IEEE]

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  1. Well… es muss nicht immer direkt absicht sein…
    Bei TomTom hat sich auf den SD-Karten mit der Software drauf schonmal ein Virus/Trojaner eingeschlichen der im kopierwerk fleissig mitkopiert wurde und meinem ehemaligen Arbeitgeber ist sowas auch schonmal untergekommen (auch navi, mit sd-karten ausgerüstet).
    Ähnlich kann es dort auch sein da Sticks und MP3Player ja auch schonmal mit Daten „vorgefüttert“ werden.

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