Neue Runde im E-Book-Kampf: HarperCollins steigt in den Ring

Während der Pressekonferenz des Megamedienkonglomerat News Corps - Inhaber des HarperCollins-Verlags - ließ der Prinz der Finsternis, Rupert Murdoch, verlauten: Wir mögen die 9,99-Dollar-Preispolitik von Amazon nicht... und glauben, dass diese den Wert eines Buches mindert und dem Buchhandel sehr schmerzen wird."

Und nun zum Todesstoß: Murdoch’s News Corp sagt, dass der Deal mit Apple „eine gewisse Flexibilität und höhere Preise zu Folge hat“ und auf einmal ist Amazon bereit, neu zu verhandeln. Es ist eindeutig, dass nun jeder Verlag einen Strategiewechsel einschlagen muss: Künftig legt der Verlag die Preise für die eigenen Bücher fest und danach wird der Händler, der diese verkauft, den Preis wiederum zu senken. [Matt Buchanan/Florian Zettel]

[via MediaMemo]

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  1. Joa lasst die die preise hochtreiben dann gibts auch mehr sachen illegal gratis. War doch bei musik auch so erst wenn die preise sinken hören die leute auf zu illegal zu kopieren.

    Und hoffe das viele schriftsteller die keinen vertrag bekommen bücher selber für ein paar euro bei online stellen können dann verdienen sie nämlich bestimmt nicht schlechter als mit einem verlag aus dem online geschäft.

  2. Vielleicht sollte man in dem Zusammenhang nochmal daran erinnern, dass die deutschen Verlage auf dem Standpunkt stehen, dass die Buchpreisbindung auch für E-Books gilt. Also nix mit Einheitspreisen oder Apple/Amazon legt irgendwas fest! Daher werden wir wohl so schnell deutschsprachige E-Books weder für Kindle noch für iPad sehen. Und den Börsenverein des deutschen Buchhandels wird das auch noch freuen, denn die wollen ja mit allen Mitteln verhindern, dass sich in Deutschland E-Books etablieren. Damit fällt aber auch ein Hauptverkaufsargument für das iPad weg. Irgendwie wird dieser Umstand in den deutschen iPad-Artikeln gern mal weggelassen.

  3. Ich hallte ja 9,99 € schon für viel zu teuer dafür würde ich mir sicher keines kaufen ist genauso schwachinnig wie die leih und Kaufpreise für Filme bei iTunes.

    Ist echt eine Frechheit dafür das man am ende nichts in der Hand hat das man nicht mal wieder veräußern könnte wenn es nicht mehr gefallen tut.

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