Flüssiges Glas hält Kleidung dauerhaft sauber

Hier ist mal wieder ein Anwärter für das durchgeknallteste Produkt: flüssiges Glas aus einer Sprühflasche! Das Glas kann alles sicher abdecken, unter anderem Kleidung und Pflanzen. Es schützt sie vor Dreck, Hitze, Entzündungen und UV-Strahlung.

Das Flüssigglasspray (technischer Ausdruck „SiO2-ultra dünne Beschichtung“) besteht fast aus reinem Silizium Dioxid (Silizium ist der übliche Bestandteil von Glas) einem Extrakt aus Quarzsand. Wasser oder Ethanol wird hinzugefügt, je nach der Oberfläche, die es abzudecken gilt. Es gibt keine Zusätze, und diese Glasbeschichtung im Nanomaß verschließt die Oberfläche auf Grund der wirkenden Quantenkräfte.

Laut der Hersteller hat flüssiges Glas eine langfristige antibakterielle Wirkung, weil Mikroben, die auf der Oberfläche landen sich nicht ohne weiteres teilen oder vermehren können.

Andere Organisationen, wie ein Zugunternehmen und eine Hotelkette in Großbritannien, sowie eine Fastfoodkette in Deutschland, testen das Flüssigglas ebenfalls für vielfältigen Einsatz. Ein einjähriger Einsatz in einem Krankenhaus in England erschien auch „höchst vielversprechend“. Die Ergebnisse betrafen den Einsatz bei Instrumenten, medizinischen Implantaten, Kathetern, Nähten und Verbänden.

Die britische Kriegsgräberpflege Gesellschaft prüft nun den Einsatz bei Grabsteinen und Steinskulpturen, da Versuche gezeigt haben, dass das Flüssigglas vor Verwitterung und Graffiti schützt. Selbst in der Türkei wird das Mittel an Denkmälern getestet, unter anderem am Mausoleum des Ataturk in Ankara.

Das heißt, es kann so ziemlich alles? Nun:“Es scheint alles fertig zu sein“ und ist bald in Geschäften erhältlich und dann gilt es abzuwarten, wo es am besten sinnvoll eingesetzt wird. Ich für meinen Teil würde eine Flasche nehmen, für die Jeans, die ich täglich trage und die ich nie wasche. Nicht, dass es mir die Zeit ersparen würde, die Hose zu waschen – aber es würde mir das Gefühl geben, nicht ganz so dreckig zu sein, wenn ich sie trage. [Adam Frucci/Elisabeth Karsten]

[via Physorg via Boing Boing ]

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  1. Das ihr journalistisch nur wenig drauf habt, habt ihr ja schon zu Genüge unter Beweis gestellt. Aber das Frauen Halbleiter in ihren Brüsten haben glaube ich nun wirklich nicht. FAIL.

  2. Sagt mal ganz ehrlich: Elisabeth Karsten ist Euer Login bei babelfish, oder? Wenn ja, dann ist alles in Ordnung, aber dann sollte nach der automatischen Übersetzung noch jemand aus Fleisch und Blut drübergehen, der zuerst mal Deutsch in der Schule hatte und dann vielleicht auch noch Englisch kann.

  3. ich finde es schön, wenn Leute hier Fehler korrigieren – das ist Web 2.0 – aber laßt doch die Beleidigungen (@ Idmai Schortz) – Gizmodo informiert immer schnell und interessant, es sind auch Spekulationen dabei, aber schaut mal links und rechts, andere Gadget-Seiten sind eher schlechter denn besser als Gizmodo!

  4. @Geist
    Genau das war auch meine erste Idee. Spätestens als ich Nanoüberzug gelesen habe, habe ich überlegt und was passiert wenn man das Zeug einatmet? erstickt man?
    an sonsten, finde ich die Idee nicht schlecht, bleibt der Preis und der eigentliche nutzen abzuwarten. Wer entwickelt und produzierts denn?

  5. @Ghostbuster
    Wenn man es einatmet, schützt es vor Lungenkrebs beim Rauchen. ;) Ausserdem noch vor Grippe und anderen durch die Luft übertragbaren Krankheiten.

    Ansonsten aber sehr interessant.

  6. @Lofwyr Dann ist der Erfolg ja garantiert und bald kann man die Nichtrauchergebäude wieder abschaffen, dafür herrscht dann ein Glaslungenzwang.
    Vllt reichert man die uft auch sofort mit dem Zeug an. Ist bestimmt auch gut gegen den Kllimawandel

  7. just for your information

    auch das glass aus dem eure fenster bestehen ist flüßig.

    nur sehr hochviskos

    und fremdsprachen sind schwer

    das sieht man auch jedesmal im fernsehn wenn zb sachen wie potassium chloride zu potassium chlorid (man beachte das e) und nicht kaliumchlorid übersetzt werden.

    nichtsdetotrotz ist das allemal ein facepalm wert, denn immerhin werden die leute fürs übersetzen bezahlt und auch gizmo holt werbeeinahmen ein und bietet informationen als produkt an.

    kritik ist immer berechtigt, und solange anonymes posten möglich ist sagen die leute auch was sie denken.

    auch wenn man das nicht immer denken nennen kann.

  8. @wurstkopfmensch

    Nein, unsere fenster sind ganz sicher nicht „flüssig“ oder „hochviskos“. glas hat nur eins gemeinsam mit flüssigkeiten: es ist amprph, was bedeutet, die moleküle besitzen kein regelmäßiges muster.

  9. Korrekt. Glas besitzt eine Eigenschaft, die man sonst von Flüssigkeiten kennt. Glas bietet kein festes Kristallgitter. Per Definition, wurde jedoch Festgelegt, dass Glas ein Feststoff ist. Außerdem hat das nur begrenzt etwas mit dem Thema zu tun. Das Glas, aus welchem Fenster und Trinkgläser hergestellt werden, hat so gut wie nichts mit der in dem Artikel genannten Nanometer dicken Schicht aus Siliziumdioxid gemeinsam. Es würde sich nämlich unter keinen Umständen aus einer Flasche sprühen lassen.

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