Müsst Ihr lesen: Ein altes Interview mit Steve Jobs

1994 war Steve Jobs nicht der Herrscher der Mobilgeräte und hat dem Rolling Stone ein ausführliches Interview gegeben. Noch heute gewährt dieses Interview einen tiefen Einblick in die Denkweise des Apple-Gründers.

„Das Problem ist, dass man hardwareseitig keinen Computer mehr bauen kann, der doppelt so gut ist wie der der Mitbewerber. Es gibt einfach zu viele Leute, die wissen wie man Computer baut. Du bist schon ziemlich gut dran, wenn Deine Hardware ein Drittel besser ist als die der Konkurrenz. Und dann dauert es gerade mal ein halbes Jahr bis irgendjemand auf Dich aufholt. Aber: Mit Software kann man es schaffen“.

Dieses Zitat ist heute aktueller als damals. Heute verwenden alle Hardware-Hersteller so ziemlich die gleichen Bauteile. Die selben Chips von Intel powern Windows-PCs und Macs. iPhones und Palm Pres und Android-Handys beruhen auf den selben ARM-Prozessoren. Was sie voneinander unterscheidet? Software.

Ein paar Spitzen gegen Microsoft ließ sich Steve schon damals nicht nehmen. Angesprochen auf den Stillstand des Macintosh 1984, schnodderte er zurück: „Es ist schon verblüffend, dass Microsoft 10 Jahre gebraucht hat, um etwas zu kopieren das eigentlich eine lahme Ente war“. Auch für den Umstand, dass Konsumenten oft viel länger als Geschäftskunden brauchen, um die Vorzüge einer neuen Technik zu erschließen, hat Jobs eine Erklärung: „Unglücklicherweise rebellieren die Leute nicht gegen Microsoft. Sie wissen es einfach nicht besser“.

Wie ich schon gesagt habe – ein wirklich lesenswertes Interview. [Matt Buchanan / Tim Kaufmann]

[Via Rolling Stone, Marco Arment]

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  1. Man kann ja zu Jobs und seinen Äppel-Kisten stehen, wie man will. Aber er ist ein bemerkenswerter Mann. Hut ab, sehr kompetent, der Mann…

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