Interne Kämpfe behinderten Microsoft schon in der Vergangenheit

In seinem kürzlichen Angriff auf Microsoft von seinem ehemaligem Vizepräsidenten Dick Brass schilderte dieser, wie seine Tablet Projekte durch konkurrierende Gruppen innerhalb des Unternehmens erstickt wurden. Doch scheinbar geht der interne Kampf noch eine Weile weiter zurück.

Zunächst einmal gab Microsoft Brass nicht so viele Ingenieure wie er wollte – nur sechs, statt der geforderten 20 (Es gelang ihm jedoch zwei hinein zu schmuggeln, die im berühmten Xerox fast mythischen PARC gearbeitet hatten, dem Entstehungsort des GUI, was den Macintosh anregte).

Folglich befasste sich das Team mit Themen wie Handschrifterkennung, die nur die Hälfte der Zeit funktionierte und einem verwirrenden Interface – was Nutzertests ergaben.

BusinessWeek berichtete außerdem, dass diese Gruppe sich auf ihre eigenen Anwendungen konzentrieren wollte, obwohl die Tablet Gruppe wußte, dass passende Software parat zu haben der Schlüssel sein würde. Bill Gates entschied sich für den schwachen Kompromiss, ein Zusatzpaket mit Tablet spezifischen Eigenschaften. Das scheint die Anklagen Brass in der New York Times zu untermauern, dass der Vizepräsident von Office zu diesem Zeitpunkt “sich weigerte, die populären Office-Anwendungen zu verändern, so dass sie ordentlich auf dem Tablet laufen würden.“ Ironischerweise scheint derjenige, der Brass das Wasser abgegraben hat, Steven Sinofsky zu sein. Er ist der aktuelle Präsident von Windows und war derjenige, der die Abteilung massiv veränderte und uns dann Windows 7 gab.

Aber das gegenwärtige Problem von Windows ist nicht, dass sie schon vor sieben Jahren ihr PC Tablet zum Untergang verurteilt haben, sondern dass sie bis heute ihre Tablet Probleme nicht lösen konnten. [Matt Buchanan/Elisabeth Karsten]

[via BusinessWeek]

Tags :
  1. „[…] schon vor sieben Jahren ihr PC Tablet vor sieben Jahren […]“

    Hallo Qualitätssicherung! Könnt ihr mal bitte OFFENSICHTLICHE Fehler aus euren Texten entfernen, bevor ihr postet? Das ist echt nicht mehr feierlich in letzter Zeit.

  2. „Doch scheinbar geht der interne Kampf noch weil weiter zurück.“ ist auch irgendwie falsch.
    In letzter Zeit scheint das hier eine Babelfisch-Übersetzung der englischen Texte sein, die nicht mal mehr kurz durchgelesen werden. Dann kann man es auch gleich sein lassen und den Originalartikel posten. :(

  3. Es gelang ihm jedoch zwei hinein zu schmuggeln, die im berühmten Xerox fast mythischen PARC gearbeitet hatten, dem Entstehungsort des GUI, was den Macintosh anregte…

    was ist denn die Aussage dieses Satzes …dem Entstehungsort des GUI, was den Macintosh anregte?

  4. ohne unverschämt sein zu wollen: wem eigener redaktioneller inhalt wurscht ist, sollte wenigstens übersetzer einstellen, die hauptsächlich die deutsche sprache beherrschen. und zwar nicht im sinne einer gewaltherrschaft wie hier, sondern im sinne von kenntnissen und fertigkeiten. gegen die entwicklung der letzten tage sind der manchmal irritierende stil und die nicht immer aktuellen kenntnisstände von frau pohl und herrn roubintchik geradezu balsam auf der seele des geplagten freundes der eigenen sprache.

    hat jemand außer engadget noch eine adresse, bei der solche dinge nicht oder wenigstens weniger gehäuft vorkommen? danke!

  5. Lol Wicked, du wirst nie müde es immer wieder zu erwähnen oder? Was Idmai angeht: Du kannst gerne lesen was du willst, ich für meinen Teil bin sehr zufrieden mit Gizmodo, auch wenn die Autoren sich hier öfter mal einen Aussetzer erlauben. Die guten Artikel, die es hier hin und wieder gibt wiegen das alles wieder auf.

  6. Danke As Wicked. Bianca Appelmann, Nachtijall, ick hör dir trapsen.
    und liebe Erdanziehung (oder eben GeForce), schön dass es Dich gibt. Darüber hinaus:
    das englische Gizmodo ist tatsächlich nicht so schlecht und das werde ich wohl auch weiterhin lesen im Gegensatz zu dieser Publikation hier, denn wenn schon englischer Satzbau, dann am liebsten nicht mit deutschen Vokabeln.
    Adieu!

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