So fühlt sich eine iPad-Anwendung an

Wollt Ihr wissen wie sich eine für das iPad entwickelte App anfühlen wird? Ein Blick in Apples Entwicklerrichtlinien gibt erstaunlich genaue Hinweise darauf.

Ein paar entscheidende Eigenschaften von iPad-Apps und wie Apple darüber denkt:

– Apps sollen unabhängig von der Ausrichtung des iPads arbeiten.

– Anwendungen sollen nicht einfach vergrößerte iPhone-Apps sein: „Die besten iPad-Anwendungen ermöglichen innovatives Interagieren mit Inhalten, haben dabei aber ein klares Ergebnis vor Augen. Widerstehen Sie der Versuchung, das Display des iPad mit Funktionen zu füllen, die keinen direkten Bezug zum Hauptzweck der Anwendung haben. Insbesondere sollten Sie das iPad nicht als Einladung betrachten, alle Funktionen wiedereinzuführen, die Sie aus Ihren iPhone-Anwendungen herausgestrichen haben.“ Das sind herrlich offene Worte.

– Kooperative Anwendungen: „Überlegen Sie auf welche Weise Nutzer Ihre Anwendung mit anderen Apps kombinieren möchten. Denken Sie dabei sowohl an mehrere Nutzer die das selbe iPad verwenden wie auch an den Austausch von Daten.“

– Das realistische Bücherregal bleibt kein Einzelfall: „Überlegen Sie wie Sie Daten auf möglichst realistische Weise präsentieren können. Beispielsweise sind Kontakte auf dem iPhone einfach eine lange Liste, während sie auf dem iPad als hübsches Adressbuch gestaltet wurden, das man gerne anfasst.“

– Es wimmelt vor Mehrfinger-Gesten: „Das große iPad-Display lädt zu Mehrfinger-Gesten ein, auch zu solchen die von mehreren Personen gleichzeitig ausgeführt werden.“

– Es fühlt sich nicht an wie ein Computer: „Obwohl man mit iPad-Anwendungen Dateien erstellen, bearbeiten und (im angedockten Zustand) mit einem Computer austauschen kann sollte der Nutzer nie den Eindruck haben, dass er mit einem Dateisystem arbeitet.“

Habt Ihr jetzt ein gewisses Gespür für iPad-Anwendungen entwickelt? Drüben bei UX Mag gibt es noch weitere Infos zum Thema. [Matt Buchanan / Tim Kaufmann]

[Via Apple, UXMag]

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