Linux-Papa liebt sein Nexus One

Der Vater von Linux, Linus Torvalds, charakterisiert sich selbst als Handy-Zyniker, entschied sich aber dennoch kürzlich, ein Google Nexus One zu erwerben. Und während die Kundenhotline von Google wegen der unbefriedigenden Leistungen des Telefons blockiert sein mag, ist der Linuxpapa völlig entzückt.

Schwer begeistert ist der Mann, der die populärste freie Software in der Welt erfunden hat, dass auf diesem Handy sein Linux läuft. Aber das alleine war nicht genug, um Torvalds zum Eintritt in das verrückte Smartphone-Universum des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu bewegen. Seine bisherigen Telefone – jedenfalls jene, die er benutzt hat, um während langer Flüge Galaga auf ihnen zu spielen – hatten auch verschiedene Versionen von Linux, aber es fehlte ihnen das gewisse Etwas.

Die pinch-to-zoom-Fähigkeit und das GPS waren es, die Torvalds schließlich überzeugten. Und überzeugt ist er nun: das Nexus One sei »ein Gewinner«, schrieb er kürzlich, und dass er nicht länger das Gefühl habe, er sei gezwungen, ein Mobiltelefon wegen möglicher Notfälle dabei haben zu müssen.

Also Google, während Eure Hotline heiß läuft und Ihr wie die Irren versucht, Eure Kunden zu beschwichtigen, und dabei sehnsüchtig auf die Verkaufszahlen anderer Smartphonevertriebe starrt, könnt Ihr immerhin darin etwas Trost finden, dass der Vater von Linux irgendwo da draußen beseelt auf Eurem Handy spielt. [Jack Loftus/Elisabeth Karsten]

[via Linus Torvalds via Laughing Squid]

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  1. Warum laufen denn bei Google die Leitungen heiß? Was funktioniert beim Nexus One nicht?
    Ich möchte auch unbedingt endlich eins. Ich hoffe die Preisgestaltung sieht nicht wieder so aus: Dollarpreis+200€.

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