Augmented Reality wird nützlich sein, kann übel aussehen

Bisher ist Augmented Reality einigen Smartphones vorbehalten. Sie nehmen ein Bild ihrer Umgebung auf und blenden dort zum Kontext passende Informationen ein. Mangels entsprechend aufbereiteter Informationssammlungen sind die Ergebnisse aber noch von begrenztem Nutzwert. Architektur-Student Keiichi hat sich Gedanken darum gemacht, wie Augmented Reality in der Zukunft aussehen könnte und dazu ein beeindruckendes Video erstellt.

Im Video zeigt Keiichi den morgendlichen Gang in die Küche, die Zubereitung einer Tasse Tee und den Blick in den Tagesplan. Es ist schon beeindruckend, wie der Wasserkocher die Farbe wechselt, sobald er beginnt, das Wasser zu erwärmen. Auch die darüber eingeblendete Uhr, die die Restlaufzeit des Kochers zeigt, sieht nützlich und schick aus.

Über eine virtuelle Tastatur ruft Keiichi ein Rezept für die Zubereitung von Tee auf. Das ist zwar ein unglückliches Beispiel. Aber dass aus dem Rezept eine Linie zum auf der Küchenablage stehenden Teebeutel-Vorrat herauswächst gibt auf einen Vorgeschmack auf das, was mit Augmented Reality möglich ist.

Keiichi hat sich aber auch um die Schattenseiten der Technik gemacht. Seine gesamte Demo-Küche ist in der Augmented-Reality-Ansicht mit Werbung zugepflastert. Das ist sicherlich ein Weg um die notwendigen Geräte und den Zugang zu entsprechend aufbereiteten Datenbanken zu refinanzieren. Aber kein schöner. [Jesus Diaz / Tim Kaufmann]

Das gesamte Video gibt es bei Vimeo.

[Via Vimeo, Likecool]

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  1. Wenn das wirklich Eingang in den Alltag fände, dann würde es Psychosen hageln! Für mindestens 5% der Nutzer könnte man direkt einen Platz in der Klapse freihalten…da würde ich meinen faltigen Sack drauf verwetten.

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