Einer unechten Cyberterrorismusattacke wird real begegnet

In der nächsten Woche findet in Amerika zum ersten Mal eine Simulation einer Cyberterrorismusattacke statt. Diese Simulation unter Beteiligung von Geheimdienst und Sicherheitsbehörden wird der Öffentlichkeit erlauben zu sehen, wie die amerikanische Regierung in einem solchen Fall reagieren wird.

Das Ereignis “Cyber ShockWave“ genannt wird vom Bipartisan Policy Center am 16. Februar ausgerichtet. Ein Konferenzraum des Mandarin Hotels, der von Bühnenbildnern zu einer Kopie des Krisenraums im Weißen Hauses in Washington umgestaltet wurde, wird den verschiedenen geladenen Beamten der einzelnen Institutionen als Aktionsraum im Umgang mit dem ihnen noch völlig unbekannten Angriff dienen.

Dieser Angriff wurde von Sicherheitsexperten und Hackern entworfen und von professionellen Drehbuchautoren (tatsächlich!) ausgeschmückt. Er soll sich dynamisch im Laufe der Simulation entfalten. Die Teilnehmer, unter ihnen der ehemalige Chef des nationalen Geheimdiensts, John Negroponter und der ehemalige Heimatland Sicherheitsberater Fran Townsend, müssen ihre Handlungsweise und damit den Verlauf, Schritt für Schritt, selbst bestimmen.

Der unterhaltsame Aspekt dabei ist, dass die Menschen sehen können, wie sie das tun. Obwohl die US-Regierung schon in der Vergangenheit ähnliche Alarmsituationen veranstaltet und durchgespielt hat, ist dies das erste mal, dass die öffentlich geschieht. CNN Kamerateams werden vor Ort sein und ihr Bildmaterial in den Tagen danach senden.

Ich bin neugierig zu sehen, wie diese bekanntermaßen ziemlich intelligenten, aber auch ziemlich betagten Herren, auf eine so großangelegte Herausforderung reagieren werden: hoffentlich werden sie in der Lage sein, ihre Firewalls von ihrem Firefox zu unterscheiden. [Kyle vanHemert/Elisabeth Karsten]

[via The Atlantic via Computer World UK]

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  1. Naja, lustige Idee und bestimmt auch lustig anzusehen.

    Letzendlich wird dies jedoch auch Fassade sein und am Ende werden die Jungs in ihrem „White House Nachbau“ natürlich gewinnen :)

  2. Klar die drehbuch autoren werden da schon einige stellen enbauen damit die regierungsleute als geniale helden dastehen.

    Lustiger wärs wenn da echte hacker gleichzeitig wirklich angreifen und dann keiner was gegen macht.

  3. Die kennen das Drehbuch doch eh schon ;-)
    Propaganda vom feinsten. Naja mal gucken, wenns daneben geht wussten sie es net. Ist wie mit der Hexenverbrennung ^^

    lg

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