Suchfeld in iPhone-Safari kostet Google 100 Millionen im Jahr

Am Gerücht, das Apple eine eigene Web-Suchmaschine plant, ist nichts dran. Das behauptet zumindest eine mit Apple vertraute Quelle gegenüber Gizmodo.

Unsere Quelle sagt auch, dass das breite Angebot an Web-Suchmaschinen Grund dafür sei, dass Apple kein Interesse an diesem Markt habe.

Ein weiterer Grund dafür könnte sein, dass Apple sich die Integration von Googles Websuche als Standardsuchmaschine des iPhones mit jährlich 100 Millionen US-Dollar von Google entlohnen lässt.

Für Apple ist das nicht besonders viel Geld. Aber es ist genug um zu verhindern dass die Kalifornier selbst in diesem Markt aktiv werden. Und wenn Apple mehr Geld oder neue Möglichkeiten erschließen wollte – nun dann gibt es ja auch noch Bing und Microsofts bekannt gut gefüllte Brieftasche.

Das Verhältnis zwischen Google und Apple scheint sich unterdessen zu zerrütten. Als das iPhone gelaunched wurde, da konnte man sich unserer Quelle zufolge binnen zwei Wochen über die Details der Maps-Integration einigen. Ein Jahr später, als es um die neue GPS-Funktion ging, verhandelten Apple und Google satte sechs Monate. Der Online-Riese verlangte der Quelle zufolge Zugriff auf allerlei aus der Kartennutzung resultierende Informationen, den Apple ihm aber nicht einräumen wollte.

Wir erwarten dass sich die beiden Partner noch weiter auseinanderleben, denn sie konkurrieren auf zunehmend vielen Märkten miteinander.

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  1. Wenn das Verhältnis von Apple und Google sich wie du geschrieben hast, warum kooperieren sie noch? Jedenfalls kannl Apple sich einen möglichen Wechsel zu Bing wohl teuer vergolden lassen? 100 Milionen sind ja jetzt das Minimum …

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