Wo das Geld von Microsoft wirklich herkommt

Dass Microsoft mit so unspektakulären aber wichtigen Produkten wie Windows und Office im Prinzip Geld druckt. Aber wo ist die Xbox? Das Zune? Windows Mobile? Bing? Oh, sie sind da – man muß nur genauer hinschauen.

Microsofts sichtbarste Produkte, die nicht Windows oder Office sind fallen in zwei Rubriken: Entertainment und Geräte, und Online Dienste. Xbox, Zune (beide Geräte und Dienste), Handysoftware und bis zu einem gewissen Grad, Media Center gehören zu Entertainment und Geräte, welche seit Jahren von geringem Profit in geringen Verlust schlittern.

Online Dienste, wie Bing und Hotmail waren beständiger und haben kontinuierlich Geld in die Firma gepumpt, Monat für Monat – mit nur dem Hauch eines Hinweises, dass es mal vorbei sein könnte.

Tatsächlich zeigt diese Grafik aus Silicon Alley Insider nur den Betriebsgewinn. Also nicht wie viel Einkommen durch die einzelnen Abteilungen reinkommt, bzw. in einem weiteren Sinne, wie wichtig und groß der Anteil der jeweiligen Produkte innerhalb von Microsoft ist. (Es ist aber offensichtlich, dass auch wenn die einzelnen Abteilungen nicht viel Geld bringen und die Xbox als ein wichtiges Produkt gewertet wird.)

Eines wird immerhin deutlich: aufregende, riskante Produkte – über einige von ihnen sprechen wir viel und häufig – bringen kein Geld. ein. [John Herrmann/Elisabeth Karsten]

[via Silicon Alley Insider]

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  1. Das Problem ist, dass sich wenige große Firmen und Institutionen von Windows weg trauen in Richtung Linux und diese so das meiste Geld in MS-Taschen pumpen. Diese Geld geht von unser allem Steuergeld und unseren Löhnen&Gehältern ab. So gute Beispiele wie München’s Umstieg auf Linux sind leider viel zu selten. Und auch privat trauen sich viele Linux noch immer nicht zu und nehmen die Sachwalterschaft und Entmündigung durch MS&Apple in Kauf. Daher ist hier das Ziel vorrangig, die Firmen und Freunde davon zu überzeugen, wie toll das Leben mit Ubuntu&Co sein kann, sodass Linux endlich die Schwelle nehmen kann die PC-Sklavenbefreiung zum großen Erdrutsch wird.
    Das und die Erhaltung der Freiheit des Internets ist für mich _die_ politische Bewegung des bisherig beginnenden 21. Jahrhunderts, bei der sich sogar alle Farben des politischen System unter einer Fahne finden könnten.

  2. @ liberdyne

    Linux ist doch selber schuld das es keiner will, Jahre lang waren sie nicht in der lange, gescheite Treiber für Hardware zu schreiben. Ich erinnere mich gerne an die ISDN Treiber, da musste man erst ein Studium absolvieren um die Treiber einzubinden. Dann sind da die Foren wo sich jeder Linuxer als super Häcker fühlt und fragen so umständlich beantwortet das man als DAU wieder damit nichts anfangen konnte. Linux jetzt als super tolles BS hinzustellen halte ich als eine Frechheit. Microsoft macht es dem Anwender schon einfach und nicht jeder Anwender will sich in die Materie einarbeiten sondern den Startknopf drücken und fertig. Win7 ist meines Erachtens ein sehr gelungenes Produkt und vom Preis her ist es auch nicht mehr so teuer wie früher.

  3. Wer war nicht in der Lage gescheite ISDN Treiber zu schreiben? Die Hardwarehersteller schreiben Treiber für Windows. Unter Linux schreiben teilweise Hobbyentwickler Treiber per Reverse Engineering für die Produkte von Firmen von denen sie nicht bezahlt werden. Zu verallgemeinern und zu sagen Linux wäre selber schuld ist einfach dumm. Solange die Hardwarehersteller nur für das Betriebsystem mit Monopolstellung programmieren muss man sich nicht wundern wenn unter Linux monate später erst die Treiber verfügbar sind.

  4. „Reverse Engineering“ muss man hier noch viel deutlicher hervorheben. Viele Hardwareherstellen schreiben nicht nur einfach keine Linuxtreiber, sie arbeiten auch aktiv daran, es anderen Leuten so schwer wie möglich zu machen, diese zu erstellen.

  5. Genau! Wenn ich für MS alle Schotten dicht mache werden die keinen Treiber für mein Device schreiben können. Apple versucht das gar nicht erst – was sich da nicht öffnet und anbiedert, ist für Apple User unwichtig. Mittlerweile kann man aber mit einer Ubuntu-CD meist erfolgreich einen Laptop aufsetzen – ohne zusätzliche Treiber… Und wer sich 2 Std. Zeit (machen schaffen auch mehr..) zum Lesen im Wiki von ubuntuusers.de nimmt, bekommt gleich mehr hin. Natürlich ist nicht jeder bereit und/oder in der Lage diesen Preis für die Befreiung aus der Sklaverei zu zahlen. Ich akzeptiere es aber auch, wenn jemand lieber im sicheren (Naja – Viren und so?) Schoß eines Monopolisten bleiben will. Ich finde es halt schade! Denn viele wissen gar nicht, wie teuer sie es in Wirklichkeit bezahlen…

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