Kurztest: Sony Ericsson X10 Mini Pro

Wir haben einen genaueren Blick auf das X10 Mini Pro geworfen. Und siehe da: Das Gerät macht einen sehr guten ersten Eindruck und ist deutlich besser als wir zunächst erwartet haben.

Vorweg muss ich sagen, dass ich mit einer relativ negativen Einstellung an das X10 Mini Pro herangegangen bin. Schließlich war schon das X10 mit seiner schicken Oberfläche zwar hübsch aber nur eine lahme Krücke, wenn es um die Geschwindigkeit geht. Beim Mini Pro hat sich Sony Ericsson aber zum Glück entschieden auf Time- und Mediaspace zu verzichten. So heißen die Zusatzoberflächen des X10.

Fassen wir also zusammen: Dax X10 Mini Pro basiert auf einem Android-Betriebssystem. Auf den ersten Blick würde man jedoch niemals erkennen, dass es sich dabei um Android handelt – so stark hat Sony Ericsson die Oberfläche angepasst. Das sieht nicht nur schick aus, sondern hat auch seine Vorteile – wie zum Beispiel die Ecken mit bestimmten Funktionen. Das Gerät ist sehr klein und dafür ausgelegt mit einer Hand gesteuert zu werden. Das gelingt recht gut. Was mich aber viel mehr erstaunt hat, war die Geschwindigkeit des X10 Mini Pro. Menüs lassen sich teilweise sogar schneller aufrufen als mit dem Milestone – und das will schon was heißen.

Dafür, dass das Gerät soviel kann, ist es ziemlich klein. Es liegt gut in der Hand und hat ein angenehmes Gewicht – weder zu schwer, noch zu leicht – genau richtig halt. Die QWERTZ-Tastatur ist hervorragend und man kann damit deutlich besser und vor allem schneller schreiben als zum Beispiel mit der des Milestones. Einzig die Leertaste ist ein Manko. Diese ist viel zu hart eingestellt und der Druckpunkt ist ein Schrecken. Allerdings wurde mir von Seiten Sony Ericsson versichert, dass es sich bei dem Gerät noch um einen Prototypen handelt und dieses Problem höchstwahrscheinlich noch behoben wird.

Abgesehen vom getunten Interface ist das hier ein ganz normales Android-1.6-Gerät. Ja, richtig gelesen. Sony Ericsson setzt Version 1.6 ein, obwohl es bereits 2.1 gibt und hat auch nicht vor seine Strategie zu wechseln. Das liegt daran, dass das neue Betriebssystem noch zu „neu“ ist und man dafür mit der Entwicklung wieder von Vorne anfangen müsste. Ganz ehrlich: Das muss nicht sein und ist einer der größten Kritikpunkte an der gesamten X10-Familie. Das Gerät soll im zweiten Quartal auf den Markt kommen. Ob man bis dahin seine Strategie ändert, steht noch nicht fest. Wir liefern auf jeden Fall noch einen ausführlichen Test nach, sobald die ersten finalen Exemplare verschickt werden. [Maxim Roubintchik]

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  1. Hallo,

    ich interessiere mich sehhhhhhr für dieses wunderbare Handy. Meine Fragen: Das Xperia X10 mini gibt es ja in mehreren Farben, das X10 mini pro wird allerdings nur in zwei Farben (Schwarz, Orange) aufgeführt, kann sich das (was ich hoffe) noch ändern? Ich frage weil mir gefällt das Grün was bei X10 mini benutzt wird sehr gut will mir aber eher das X10 mini pro zulegen.

  2. Grundsätzlich ein sehr schöner vergleich zweier Smartphones welche dem iPhone echte Konkurrenz machen können. Von den neuen Pro und Mini Variaten des Sony EricssonXperia X10 halte ich aber nicht viel. Das Nokia N97 Mini verkauft sich auch eher schleppend. Wir durften das Xperia X10 gerade bei uns im Blog Live testen. Schaut bei Interesse doch gerne mal rein: http://www.7mobile-blog.de/sony-ericsson-xperia-x10-smartphone/

    LG aus Hamburg

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