Windows Phone 7: So sieht es aus

Fast drei Jahre hat Microsoft für eine angemessene Antwort auf Apples iPhone gebraucht. Jetzt ist sie da. Was bisher auf "Windows Mobile" hörte, das heißt künftig Windows Phone 7 und ist ein echter Meilenstein.

Der Homescreen besteht aus mehreren rechteckigen Flächen, die zum Beispiel die Zahl verpasster Anrufe, die neuen E-Mails, SMS-Nachrichten und Status-Updates in sozialen Netzwerken zeigen. In dieser Übersicht kann man scrollen, blättern und die hinter den Icons steckenden Anwendungen wie Outlook, das Telefon, die Status-Anwendung etc. durch Antippen öffnen.

windowsphone7Gekennzeichnet wird die neue Oberfläche von riesigen Schriftzügen. Typisch ist zum Beispiel die Suchfunktion: Man gibt ein Stichwort ein und über der Trefferliste erscheinen Begriffe wie „local“, „news“ und „web“.

Dabei ist das „b“ von „web“ schon abgeschnitten, was darauf hindeutet dass man weitere Menü-Elemente durch Wischen auf das Display befördern kann.

Offenkundig hat Microsoft viel Zeit investiert, um Funktionen sinnvoll zu gruppieren und dabei auch gängige Anwendungsgrenzen gesprengt. Beispielsweise enthält die „People“-Anwendung deshalb nicht nur die Kontakte. Integriert ist auch das Social Networking via Facebook und Windows Live (Twitter noch nicht!).

Insgesamt gibt es sechs solcher Aufgabengebiete, die Windows Phone 7 mit einzelnen Anwendungen bedient: Neben People sind das Pictures, Games, Music + Video, Marketplace und Office. Die jeweiligen Anwendungen bestehen aus riesig breiten „Leinwänden“, die Ihr waagerecht durchscrollt. Angeschnittene Grafiken und Buchstaben zeigen dabei jeweils an, dass die Ansicht sich noch weiter nach links bzw. rechts erstreckt.

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Alles in allem sieht die neue Oberfläche ziemlich spektakulär aus. Sie lässt das Interface des iPhones tatsächlich ein bisschen altbacken wirken. Abzuwarten bleibt aber, ob Windows Phone 7 nicht nur nett aussieht, sondern sich in der Praxis auch gut bedienen lässt.

Geräte mit Windows Phone 7 sollen in einem halben Jahr in den Ladenregalen auftauchen.

[Matt Buchanan / Tim Kaufmann]

[Via Microsoft]

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