Kaspersky erhält Patent für Hardware-Virenscanner

Kaspersky Labs hat kürzlich ein Patent auf eine Hardware-Antivirus-Lösung erhalten, die den Computer dadurch schützen soll, dass sie direkt mit der Festplatte verbunden wird. Insbesondere die von Rootkits ausgehende Gefahr will Kaspersky Labs damit bannen.

Antivirus-Software kann wie jedes Programm kompromittiert werden. Angriffe auf die Hardware-Lösung sollen hingegen zumindest deutlich schwerer, wenn nicht gar unmöglich sein. Die Hardware soll entweder als zusätzliches Gerät in den PC eingebracht oder in den Disk-Controller integriert werden. Großer Nachteil: Mangels eigener Netzwerkverbindung der Antivirus-Hardware können Virensignaturen nur manuell aktualisiert werden.

Ob das so sinnvoll ist? Manuelle Updates werden ja doch wieder irgendeine Form von Software voraussetzen. Aber genau diese Angriffsfläche soll die Kaspersky-Hardware ja verschließen. Außerdem gibt es immer wieder mal einen guten Grund, um einen Virenscanner für ein paar Minuten zu deaktivieren, beispielsweise weil er der Installation einer neuen Software im Weg steht. Will man keinen Hardware-Schalter im PC verbauen würde man eine solche Option ebenfalls in Software gießen. Patentiert: Ja. Aber auch zuende gedacht? [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via PC Mag, CrunchGear]

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  1. Halte das ganze nicht für sinnvoll, man schaffts durch jede hardware irgentwann irgentwie. Sieht man doch bei den spiele konsolen irgentwann packts einer und bei pcs ist die anzahl derer die da durch wollen noch viel höher die hardware ist nach spätestens 1monat durch bruchen udn man braucht software updates damit man den schutz aufrecht halten kann. dann kann man auch gleich nur software haben.

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