Nichts für schwache Nerven: Anti-Schmerz-Training für Männer

Hach, diese herrlich verrückten Amerikaner! Unter dem Vorwand einer wissenschaftlichen Analyse lassen sie einen American Gladiator einem MMA Fighter in die Kronjuwelen treten und erklären dann, warum letzterer weder vor Schmerz zusammenklappt noch ernsthafte Verletzungen davonträgt.

Das Experiment mag fragwürdig sein, macht aber doch neugierig. Schließlich schlägt das Schienbein des American Gladiator mit einer Wucht von knapp 500 Kilogramm dort ein, wo es Männern am meisten wehtut. Dennoch beschleunigt sich der Puls des Opfers nicht um einen Schlag und Verletzungen gibt es auch keine, zumindest keine offensichtlichen.

Als Erklärung führen die Autoren im Prinzip nur die Abhärtung des MMA Fighters ins Feld. Dessen Hoden wurden bereits in zahlreichen Kämpfen über Jahre hinweg auf ähnliche Weise malträtiert. Das soll zur Folge haben, dass nur noch zehn Prozent des Neuro-Transmitters „Substanz P“ ausgeschüttet werden, der dem Gehirn Schmerz signalisiert. Außerdem hätte sich das Hoden-Gewebe sowie die umgebenden Knochen gemäss Wolffs Gesetz unter der dauernden Belastung zu steinhartem Material gewandelt.

Kids, bitte nicht zuhause nachmachen! [Adam Frucci / Tim Kaufmann]

[Via GammaSquad, Gawker]

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  1. „…gemäss Wolffs Gesetz unter der dauernden Belastung zu steinhartem Material gewandelt.“

    Eier aus Stahl – mir ist das den Schmerz nicht wert^^

    …auch wenns hart klingt xD

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