Windräder schaffen ihre eigenen Wolken

Es fällt einem schwer zu glauben, was da gerade in England entdeckt wurde, aber offensichtlich können Windfarmen ihren eigenen Nebel produzieren. Das Phänomen wurde von Mike Page, einem Rentner an Bord einer Cessna 150, beobachtet: Die Entstehung des Nebels hängt von der Windgeschwindigkeit, Meeres- und Lufttemperatur ab.

Wenn sich die Rotoren drehen, wird Feuchtigkeit in die Luft geschleudert – so als ob riesige Mixer am Werk wären. Dabei entstehen von Zeit zu Zeit solche Wolkenformationen. Eine Nahaufnahme der Turbinen zeigt einen Nebelwirbel rund um die Rotorblätter, wenn sich kühlere und wärmere Luft vermischen. Das passiert mehrmals im Jahr, manchmal wenn Aufwind herrscht, manchmal aber auch bei Fallwind.
Das Sonderbare daran ist, dass man den Nebel rund um die Turbinen auch an einem strahlend klaren Tag am einige Kilometer entfernten Strand beobachten kann.

Ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Windfarmen ihr eigenes Mikroklima bestimmen. Das ist gleichzusetzen mit jeder anderen geografischen Eigenschaft, die das Wetter beeinflusst.500x_article-1251721-0854f14b000005dc-439_634x437
Page beschreibt, dass man die Nebelbänke sogar dann beobachten kann, wenn die Strände in unmittelbarer Nähe völlig klar sind. [Jesus Diaz/Gerti Windhuber]

[Daily Mail]

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