Synaptics Fuse – So sieht die nächste Handy-Generation aus

Das Fuse-Konzept-Handy ist ein Gerät das uns zeigen soll, was Mobiltelefone künftig können sollen. Das Handy ist vollgepackt mit jeglichen Sensoren und setzt auf völlig neue Bedienkonzepte. Wir haben uns das Gerät auf dem Mobile World Congress vorführen lassen.

Synaptics ist ein Name, den man als Endanwender noch nicht so oft gehört hat, außer man beschäftigt sich mit der Materie. Es handelt sich dabei um das Unternehmen, dass die meisten Touchscreen-Bildschirme und Sensoren für andere Handy-Hersteller produziert – zum Beispiel für das iPhone oder viele HTC-Geräte. Das Fuse ist im Grunde nur eine Technikdemo, um die neuen Sensoren vorzuführen. Es ist einfach es auf diese Weise zu machen, als mit Powerpoint-Präsentationen meint Andrew Hsu, von Synaptics, in einem Gespräch.

In der Tat hat das Fuse viele Sensoren. Hier eine Aufzählung der verwendeten Sensoren: 3-Achsen-Kippsensoren, berührungs- und druckempfindliche Flächen an den Seiten und den der Rückseite des Gerätes, kapazitiver Bildschirm, der bis zu 10 Druckpunkte gleichzeitig erkennt und vieles mehr. Telefonieren oder SMS-schreiben kann man mit dem Gerät nicht. Nur mit den Sensoren herumspielen.

http://www.dailymotion.com/video/xcag6q

In der sind die gezeigten Steuerungskonzepte mal mehr, mal weniger durchdacht. In einem fertigen Produkt müssen auch nicht alle Ideen des Fuse umgesetzt werden, meint Hsu. Es würde reichen, wenn einige Hersteller ein paar der Konzepte aufgreifen und in die neuen Geräte einbauen. Das wäre zumindest ein erster Schritt.

Bis ein solches Handy entwickelt wird, könnte es aber noch einige Zeit dauern. Synaptics ist aber zuversichtlich, dass die Nutzer davon profitieren werden. Ich habe mit dem Gerät etwas herumgespielt und muss zugeben, dass vor allem das Scrollen mich sehr positiv überrascht hat. Wenn man das Gerät von beiden Seiten drückt und in eine Richtung kippt, dann wird der Bildschirminhalt entsprechend nach oben oder unten verschoben. Durch einen ausgeklügelten Vibrationsmechanismus fühlt es sich so an, als würde man ein Mausrad drehen. Das Ganze ist ziemlich gut umgesetzt. Das Kippen der Widgets hingegen sieht zwar hübsch aus, ist in der Praxis aber nicht ganz so einfach.

Ob und wann diese interessanten Konzepte tatsächlich umgesetzt werden, wird sich noch zeigen. Wie bleiben jedenfalls an dem Thema dran und halten euch auf dem Laufenden. [Maxim Roubintchik]

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  1. naja eine neue Generation würde ich das nicht nennen, die Technik ist nicht neu und einen wirklichen sinn ergibt sich aus dem video auch nicht.

  2. mein gott!!!
    nur wenn ich ne nummer wählen will , heißt das noch lange nicht, dass ich finnger-yoga machen will ;-)
    aber ein paar schöne ideen sind scho dabei

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