APIDIS automatisiert Sportübertragungen im TV

Da läuft noch die SlowMo vom letzten Eckstoss und unterdessen verpasst man den spannenden Konter. Kein Zweifel: Heutige Sportübertragungen im TV haben ihre Schwächen. Ein Netz automatisch gesteuerter Kameras namens APIDIS soll diese Probleme beseitigen.

APIDIS steht – ins Deutsche übersetzt – für „Autonome Bildproduktion basierend auf verteilten, intelligenten Messungen“. Dahinter versteckt sich ein Netz unzähliger Kameras, die den Ball und die Spieler getrennt voneinander beobachten. Eine Software kalkuliert dabei selbstständig, welcher Blickwinkel die aktuelle Szenerie am besten wiedergibt und schaltet auf diesen um. Auch individualisierte Übertragungen, bei denen der Zuschauer beispielsweise gezielt einen einzelnen Spieler beobachten kann, lassen sich damit theoretisch realisieren.

APIDIS hat kürzlich bei einem Basketball-Spiel seinen ersten Einsatz absolviert und die Neugierde des Sportsenders ESPN geweckt. [Jack Loftus / Tim Kaufmann]

[Via New Scientist]

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