Arbeiter in Apple-Zulieferbetrieb stirbt an Vergiftung

Die taiwanische Firma Wintek produziert Touchscreens, unter anderem auch für Apples iPhone und den iPod Touch. Arbeitsschutz steht dabei offensichtlich hinter Profitgier zurück. Anders ist der Tod eines Mitarbeiters am vergangenen Wochenende nicht zu erklären.

Statt ungefährlichen Alkohol setzt die Wintek-Tochter im chinesischen Suzhou das gefährliche Hexan ein, um Displays zu reinigen. Bereits im August 2009 kam es zu einem Unfall, bei dem 49 Mitarbeiter vergiftet wurden. Einer starb. Wintek hat daraus offensichtlich nichts gelernt, denn am vergangenen Wochenende kam es erneut nach einer Hexan-Vergiftung zu einem Todesfall.

Es ist absolut unverständlich, dass Apple hier offensichtlich keinen oder nicht genügend Druck auf seinen Zulieferer ausübt. Muss erst wieder ein Schwergewicht vom Kaliber eines Greenpeace e.V. die Kalifornier vor die Augen der Weltöffentlichkeit zerren, damit etwas passiert? [Jason Chen / Tim Kaufmann]

[Via China Tech News, BoingBoing]

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  1. Das Wintek auch für zick andere Hersteller produziert wird verschwiegen.
    das die auch kein druck ausüben ist ebenso verwerflich.

    Richtig recherchieren!

  2. Der Comment über mir stammt eindeutig von einem geistig schwachen.
    Der Comment drüber von einem Apple Fanboy- schließlich ist APPLE die einzige Marke die damit WIRBT grün zu sein. Da sollten sie sich um sowas scheren.

    Depp

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