GPS-Rettungssystem Spot besteht Praxis-Test

Ein Kollege vom US-amerikanischen Magazin Wired hat im Selbstversuch getestet, ob das GPS-Rettungssystem Spot funktioniert. Mitten in der Nacht wanderte er acht Stunden tief in den Tahoe National Forest und drückte dann den "Notfall"-Knopf am Spot.

Obwohl er seine Spuren nach eigenen Angaben gründlich verwischt hatte, wurde der Wanderer bereits dreißig Minuten später von einer aus Schneemobilen, Skiläufern und einer Schneekatze kombinierten Rettungstruppe aufgestöbert.

Das Spot überträgt den Standort des Trägers alle zehn Minuten an 48 verschiedene Satelliten. Der Standort lässt sich dann selbstverständlich auch über eine Website abfragen. Drückt der Träger den Notfall-Knopf, wird die letzte bekannte Position außerdem an das GEOS International Emergency Response Center in Houston, Texas, übermittelt. Von dort aus wird dann die Rettung veranlasst.

Das Spot kostet 169 US-Dollar, die Jahresgebühren liegen bei 100 US-Dollar. [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via Wired]

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  1. Interessant! Ich dachte bisher immer, GPS-Geräte seien reine _Empfänger_ von GPS-Signalen. Wie schafft es das Spot-Gerät denn, den Notfallruf wieder an 48 Satelliten zurückzusenden? Ist das überhaupt technisch möglich? Oder wird der Notruf über einen anderen Kanal, etwa GSM oder UMTS, übertragen? Könnte ich mir eher als eine Satellitenkommunikation vorstellen.

  2. Ja schön und gut aber im freien schafft das mein Iphone auch noch. Aber wie schaut das ganze nach einer Lawine unter einer 3 m dicken Schneedecke aus?

  3. @ Matze: versuch mal, in drei meter schnee eingepackt auf den Knopf zu drücken…das will ich sehen. das is gar nicht dafür konzipiert…und selbst dann ist eine halbe stunde tödlich!

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