MIT ermöglicht Computern das Lesen von Handzeichnung

Diese Skizze zeigt die chemische Verbindung Acetaminophen. Die meisten werden das nicht auf Anhieb wissen und sich durch chaotische Google Suchen quälen, um das heraus zu kriegen. Aber was wäre, wenn Computer statt Buchstabeneingaben auch Zeichnungen verstünden und wir nur unsere Frage entsprechend ausdrücken müssten?

Einigen Leuten von der US Genie Schmiede MIT ist es wieder gelungen, ein Stück Science Fiction näher an die Wirklichkeit heran zu bringen. Man nehme irgendein Gerät, auf dem man mit einem Stylus zeichnen kann, beispielsweise ein Tablet oder ein Smartboard und zeichnet ein Molekül, eine chemische Verbindung oder einen Ring. Dann frage man seinen Computer, ob irgendwo in seiner Datenbank oder im Internet eine vergleichbare Abbildung existiert und wenn ja, soll er diese identifizieren. Dein treuer elektronischer Partner wird nicht nur in der Lage sein, deine dilettantische Zeichnung richtig zu interpretieren, sondern auch zusätzliche Fragen oder Modifizierungsansprüche zu berücksichtigen. Selbst, wenn man nur auf den Bildschirm zeigt. Was wäre, wenn hier noch ein Element wäre? Oder wenn es nicht mehr da wäre?

Diese Software ist noch massiv ausbaufähig. Im Moment ist die Chemie im Zentrum, aber sicherlich wird sie bald weiter entwickelt und kann dann auch auf das Ingenieurwesen, auf Stromkreisläufe usw. ausgedehnt werden. Ich kann es kaum abwarten, nur schnell mal was zu zeichnen, als endlose und lückenhafte Formeln einzugeben oder womöglich etwas wie: “dieses Teil mit den vier Dreiecken und diesem irgendwie achteckigen Teil an der Seite mit dem Wackelschwanz“… [Rosa Golijan/Elisabeth Karsten]

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