Palm gehen die Optionen aus

Palm hat Geschäftszahlen vorgelegt, die gar nicht gut aussehen. Palm-Chef Jon Rubinstein sagt: "Unsere Produkte benötigen länger als wir gedacht haben, um von einer breiten Kundenschicht akzeptiert zu werden." Und jetzt?

Natürlich impliziert das, dass wenn man nur lange genug wartet, der Erfolg zwangsläufig eintritt. Aber warten worauf? Über sieben Monate nach dem Start des Pre, drei Jahre nach dem Pixi und Wochen nach dem Launch ziemlich lahmer Produkte für den US-Mobilfunkanbieter Verizon deutet diese Aussage auf ein ernstes Problem hin. Wenn die aktuelle Produktpalette die Kundschaft nicht erreicht, welche dann?

Für Palm bleiben zwei Optionen. Man kann eine neue Produktpalette entwickeln und hoffen, dass sie sich wie wild verkauft. Oder man verkauft den eigenen Laden. Wäre es nicht schön, wenn RIM oder Nokia webOS retten würden?

Fazit: Palm kann nichts mehr tun außer zu warten, unterzugehen oder sich retten zu lassen. Keine schönen Aussichten. [John Herrman / Tim Kaufmann]

[Via BusinessInsider]

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  1. Apple hat doch 25 Mrd. $ auf der Tasche für Einkäufe. Die warten noch ein bisschen, bis Palm das Wasser noch mehr bis zum Halse steht und dann werden die – ZACK -eingekauft. Ist halt wohl so, dass die Leute etwas übersättigt sind mit DRM und Format Hick-Hack, da macht nur der Marktführer richtig Gewinn. Der ist leider Apple und das schadet uns allen (wäre nicht besser mit MS, versteht mich nicht falsch).

  2. Palm hat es sich redlich verdient unterzugehen. Erst Cobalt boykottieren, dann Garnet verkaufen und vorhergehender jahrelanger Stillstand.

    Scheiss Laden.

  3. Palm hat sich das selbst eingebrockt, die werden warscheinlich von Firma X eingekauft, aber naja. Pech gehabt, selbst das USB rummgehacke mit iPod interface hat da nix gebracht. Und die Pre Hardware ist auch der größte Schrott.

  4. Ich hätte ihnen ja gerne ein neues Smartphone vom Palm abgekauft, aber ich habe noch so viele Programme aus pre-App-Zeiten auf PalmOS laufen, dass ich meinem alten Handy wohl noch lange treu bleiben und dabei neidisch auf die UMTS-GPS-Modelle schielen werde. PalmOS in einer VM reicht mir nicht.
    In der ü30- Kundenschicht bin ich sicher nicht der einzige; für die iCH-Generation ist palm nie hip gewesen. Wer bleibt da als Käuferschicht?

  5. Wenn man bedenkt das das PRE das Vorschritlichste Handy ist dann tut das schon weh. Das iPhone enttäuscht leider nur, Nokia kann nicht mithalten und schreibt erneut auch rote zahlen. Keiner hat es leicht. Der Preis spielt immer die größte Rolle.

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