Augmented Reality 0.1

Im Jahr 2002 musste man noch 26 Pfund Ausrüstung mit sich herumtragen und konnte sich nur ziemlich ungeschickt in einem eingeschränkten Radius bewegen, wenn man Augmented Reality erleben wollte. Heute, im Jahr 2010 kann man die Erfahrung ohne räumliche Einschränkungen einfach mit einer Applikation machen.

Dieser Schnappschuss des Mobile Augmented Reality System (MARS) der Columbia University stammt aus einer PopSci Geschichte, die vor 10 Jahren geschrieben wurde (das durchsuchbare Archiv des Magazins ist nämlich gerade online gegangen). Damals war Augmented Rality gerade von einem esoterischen Sci-Fi Konzept zur Realität geworden, wenngleich nur als sonderbare Forschungsprojekte und grob vereinfachte militärische Anwendungen.

Wenn man die Vorrichtung umschnallte, wie es der Autor damals getan hatte, konnte man sich annähernd vorstellen, welche unglaublichen Möglichkeiten ein Augmented-Reality-System bietet, das computergenerierten Text, Grafiken, 3D-Animationen, Ton und jegliche anderen digitalisierten Daten in die reale Umgebung einblenden kann.

Genau das machen moderne Smartphone-Applikationen wie Layar heute auch – und noch viel mehr: Sie sind ständig mit dem Internet verbunden. Aber ein anderes Kriterium des Augmented-Reality-Konzeptes wird immer noch nicht erfüllt: sie sind keine Brille. Mit anderen Worten muss man das Smartphone immer noch so vor dem Körper halten als ob man einen Videoclip drehen würde. Das ist extrem anstrengend für die Oberarme. So haben wir uns die Zukunft nicht vorgestellt.

Aber es ist schon viel näher an der ursprünglichen Idee als wir je zuvor waren. [John Herrman/Gerti Windhuber]

[PopSci]

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  1. Das mit der brille dürfte doch kein großes problem mehr sein, gibt doch schon video brillen, wenn man nun noch per funk die daten zwischen brille und smartphone hin udn her schick müsste das doch schon funktionieren, wenn an der brille noch kopfhörer und ein paar tasten sind kann man auch gleich noch telen ohne das handy raus zu holen.

  2. zumal ja nichtmal eine Videobrille nötig ist. Statt der Brillengläser ein transparentes LCD rein und die Sache läuft. (Nebenbei sollte noch irgendwo nen Beschleunigungssensor sowie ein Kompass irgendwo am Kopf vorhanden sein)

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