Israeli verrät geplante Razzia via Facebook

Wenn Ihr beim Militär oder der Polizei seid, hier ein Tipp: Verratet bevorstehende Aktionen Eurer Einheit nicht via Facebook. Man glaubt ja gar nicht, dass man diesen Tipp wirklich geben muss, aber ein israelischer Soldat hat gerade das Gegenteil bewiesen.

Eine geplante Razzia bei militanten Palästinensern in der West Bank wurde dieser Tage abgesagt, nachdem ein Soldat seinen Facebook-Status mit den Worten „Am Mittwoch räumen wir Qatanah auf und am Donnerstag, so Gott will, kommen wir nach Hause“ aktualisiert hatte.

Das brachte dem Soldaten eine Suspendierung und zehn Tage Militärgefängnis ein. Und die Israelische Armee hängt nun ein neues Poster in ihren Kasernen auf. Darauf zeigt eine Kopie der Facebook-Website die Bilder des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, des syrischen Präsidenten Bashar Assad und von Hisbollah-Führer Scheich Hassan Nasrallah. Unter diesen Bildern steht „friend request“ (Freunschafts-Gesuch) und der Slogan „Glaubst Du, dass jeder Dein Freund ist?“. [Adam Frucci / Tim Kaufmann]

[Via NY Times]

Tags :
  1. Tja heutzutage wird einfach alles getwittert/ öfentlich gemacht.. ich wäre da mal ganz vorsichtig bei dem was ich an andere weitergebe!!

  2. Finde ich gut. Weiß garnicht warum man in bestraft, die anderen die das weitererzählen bekommen bestimmt gut geld für diese information.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising