3D Drucker erspart Bauarbeiter

Normalerweise sind Drucker in einer Kunststoffhülle und spucken ihre Aufträge auf zweidimensionalen Medien aus. Aber dieser Drucker kann in 3D drucken und da er in seiner Grösse nicht beschränkt ist, ist er theoretisch in der Lage viel größere Objekte zu bauen. Tatsächlich will sein Besitzer eine Kathedrale mit ihm herstellen.

Gegenwärtig steht der Drucker im italienischen Pisa und nutzt CAD Software um Objekte herzustellen – die entworfen wurden.

“Die CAD Software befindet sich in einem staubbedeckten Computer. Die Drucker Armatur bewegt sich wenige Milimeter über einer Sandschicht und entläßt eine Magnesiumhaltige Flüssigkeit von hunderten von Düsen auf seiner unteren Seite. Dies geschieht viermal. Die Schicht trocknet und dann passt Enrico Dini die Einstellungen erneut an. Das System deponiert den Sand und dann einen anorganischen Binder. Auch das wiederholt sich. Der Millionen von Jahren andauernde Prozess der Sedimentablagerung wird beschleunigt und verdichtet zu einem Tagwerk: ein Gebäude entsteht.“

3D Drucker sind jedoch noch sehr, sehr teuer. Bevor also irgendjemand auf die Idee kommt, sein Haus erweitern oder sein Penthouse aufstocken zu wollen, sollte man sich die Kosten verdeutlichen. Im Schnitt kosten sie mindestens US$15.000. Allerdings soll es dieses Jahr einen Preissturz geben und der preiswerteste, den wir bisher finden konnten, ist der MakerBot für $750. [Kat Hannaford/Elisabeth Karsten]

[via Blueprint Magazine via MAKE]

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  1. „Gegenwärtig steht der Drucker im italienischen Pisa und nutzt CAD Software um Objekte herzustellen – die entworfen wurden, um das Programm zu benutzen“
    HAHA! Der Satz ist so geil :)

    Übersetzt heisst das: Wir drucken was, damit das Programm und der Drucker nicht still stehen :)

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