MRT kann unsere Erinnerungen zeigen

Die moderne Technologie ermöglicht Speicherung aller möglichen Daten und auch den Zugang dazu. Aber wie steht es um unser teuerstes Wissen, auf der am meisten gesicherten Festplatte - unserem Gehirn?

In einer kürzlichen Studie der Universität London wurden Tests durchgeführt, in denen den Probanden drei verschiedene Videoclips vorgeführt wurden und sie zwangen, zu jedem eine bestimmte Erinnerung zu formen. Dann wurden sie an einen Magnetresonanztomographen (MRT) angeschlossen und gebeten, sich so genau, wie möglich an die gesehenen Bilder zu erinnern. Während sie sich erinnerten, wurden ihre Hirnaktivitäten aufgezeichnet.

Die Tomographien ergaben, dass die Erinnerung an eine bestimmte Szene ein sich in einem ganz spezifischen Muster der Hirnaktivität zeigte. Als die Forscher die Probanden baten, sich an einen beliebigen Clip zu erinnern, konnten sie anhand der Hirnaktivitäten feststellen, um welchen es sich handelte.

Jeder Akt des Erinnerns resultierte in ähnlichen Tomographien bei allen zehn Teilnehmern. Das erlaubt die Spekulation, dass unsere Erinnerungen nicht so individuell unterschiedlich sind, wie wir denken. Doch es fehlt noch der Schritt, die Hirnaktivität wieder in entsprechende Bilder zu übersetzen, um genau das zu überprüfen. Wir harren der Zukunft! [Kyle VanHemert/Elisabeth Karsten]

[via Neurophilosophy via io9]

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