Ex-Autoverkäufer blockiert über 100 Autos per Remote-Zugriff

Omar Ramos-Lopez ist ein ehemaliger Mitarbeiter des Texas Auto Center - und zwar ein richtig zorniger. Als Rache für seine Entlassung loggte er sich mit dem Passwort eines Arbeitskollegen in eine Software ein, welche ihm die Deaktivierung von Kundenfahrzeugen aus der Ferne ermöglichte. Rund 100 Autos hat er lahmgelegt, bevor ihm sein ehemaliger Arbeitgeber auf die Schliche kam.

Die zum Angriff verwandte Software namens Webtech Plus soll eigentlich Autohändlern dienen, nicht vollständig bezahlte oder gestohlene Fahrzeuge abzuschalten. Es bedurfte der Hilfe der „High Tech Crime Unit“ von Austin, Texas, einer Sondereinheit der Polizei, um den Täter dingfest zu machen.

Was lernen wir daraus? Passwörter gehören geheimgehalten und nicht mit Kollegen getauscht. Wer weiß schon, ob der nette Herr bzw. die Dame am Nachbarschreibtisch morgen noch genauso zuverlässig ist wie heute? [Rosa Golijan / Tim Kaufmann]

Das oben gezeigte Foto stammt von Flickr. Es zeigt nicht die betroffenen Fahrzeuge.

[Via Wired, Slashdot]

Tags :
  1. „Die zum Angriff verwandte Software […]“
    Entweder: „Die zum Angriff verwendete Software […]“
    oder: „Die mit dem Angriff verwandte Software […]“

    zweiteres ist natürlich abesoluter Blödsinn :)

    Ansonsten: Sehr interessante Geschichte .. wusste nicht dass es irgendwo so einen Remote Zugriff gibt.. Hoffentlich nicht bei unseren Fahrzeugen :)

    @Bernd: 1 Sack … und der warst du :)

  2. Tja, wer solche Systeme für das Stillegen von Autos einbaut und entsprechend absichert, muss sich nicht wundern, wenn ihm das auf die Füße fällt. Mir bleibt da nur Schadenfreude.

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