Evolution im Luftballon-Tierreich

Seit Jahrzehnten haben Menschen Ballons zu quietschenden Viechern geformt. Aber die Arbeit von Willy Chy setzt einen Entwicklungsmeilenstein in dieser Kunst: statt Pudeln oder Hasen macht er gigantische, wissenschaftsinspirierte Skulpturen von Quallen, Neuronen und Zoiden.

Chyr hat einen Abschluss in Wirtschaft und Physik und erlernte die Ballonknoterei bei Le Vorris & Vox Circus. Sein jüngstes Projekt heisst Balluminescence und besteht aus einer Sammlung von riesigen Ballonskulpturen von Kreaturen, die durch Biolumineszenz ihr eigenes Licht erzeugen.

Das schwierigiste Objekt der Sammlung war eine riesige Qualle, bestehen aus über tausend Ballons. Ein Freund nahm dieses Zeitsprungvideo von Chyr und seinen Mitarbeitern auf, als sie die Giga-Qualle letztes Jahr in Chicagos Millenium Park aufbauten.

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Das Ereignis im Millenium Park, mit dem Titel Balluminescence – Lichter, Ballons, Quallen, fand im Auftrag der Science Chicago statt. Es unterrichtete Kinder über Quallen und lehrte sie, wie man selbst Ballontiere knotet. Zweifellos hatten einige Kinder dabei Schwierigkeiten mit den kniffeligen Drehungen und wurden getröstet mit den Worten: „Bitte doch einfach den netten Herrn darum, ich bin mir sicher, er macht Dir eine hübsche Amöbe„. [Kyle VanHemert/Elisabeth Karsten]

[Via Willy Chyr via It´s Nice That]

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  1. Genial die Figuren und Gebilde die Chyr da designt hat. Auf der World of Balloons konnte man in Stuttgart auch ähnliche Objekte – jedoch um einiges kleiner bewundern. Wenn man bedenkt wie lange schon allein eine Figur aus nur 50 Ballons benötigt: große Klasse diese Ballonskulpturen.

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