New Yorker Polizei-Computer hält 82jährige für gefährliche Kriminelle

Rose Martin wurde in den letzten acht Jahren rund 50 mal von der Polizei verhört - wegen ihrer Verbindungen zu Straftaten von Raub bis Mord. Natürlich war sie nicht wirklich darin verwickelt, aber das Computersystem der New Yorker Polizei glaubt fest daran.

Seit fast einem Jahrzehnt besucht die Polizei das Haus der Martins in Brooklyn regelmäßig. Rose Martin hat nie etwas zur Aufklärung von Verbrechen beizutragen, aber dennoch stehen die Ermittler immer wieder vor der Tür. Die New Yorker Tageszeitung Daily News hat versucht, die Gründe dafür herauszufinden. Offensichtlich wurde die Adresse der Martins bei einem Systemtest im Jahr 2002 verwendet – warum, das kann die New Yorker Polizei nicht sagen. Sie versprach aber, die Adresse endgültig zu löschen.

Gerade als die Geschichte versprach, auf diese Weise zum Ende zu gelangen, nahm sie eine unerwartete Wendung. Die früheren Besitzer des Anwesens, die es den Martins 1997 verkauft haben, waren aus dem selben Grund weggezogen. Auf manchen Häusern liegt einfach ein Fluch. [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via NY Daily News]

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  1. Tja, früher hieß es: Die Partei hat immer recht. Im IT-Zeitalter heißt es: Die Datei hat immer recht. Sowas kommt dabei raus, wenn man die eigene Intelligenz und Kompetenz an die Maschine abgibt.

  2. In den USA kann man doch für jeden Quark auf Unsummen von Schadenersatz verklagt werden. Die Dame sollte NY auf ein paar Millionen verklagen. Dann schalten die vielleicht mal das Hirn ein.

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