Der Beweis: Apple erobert den Spiele-Markt

Ein Jahr und kaum neun Monate. Länger brauchte Apple nicht, um 19 Prozent des US-Marktes für portable Spiele zu übernehmen. Währenddessen sank die PSP von 20 Prozent auf elf Prozent und Nintendo verlor ebenfalls fünf Prozent. Und das nur bezogen auf die Einnahmen.

Wenn man bedenkt, dass die Spiele im App-Store deutlich günstiger sind, als die für PSP und Nintendo, und dass seit dem Start im Juli 2008 30.000 Titel veröffentlicht wurden, fragen wir uns, ob die eigentlichen Verkaufszahlen nicht noch wesentlich größer sind.

Im gesamten Spiele-Sektor hat Apple fünf Prozent Marktanteil übernommen, während der Rest der portablen Anbieter von 20 Prozent auf 24 Prozent Anteil gestiegen und der Konsolen-Markt von 79 Prozent auf 71 Prozent gefallen ist. Wenn man diese Entwicklung betrachtet und sich bewusst macht, dass iPhone-Games noch immer in den Kinderschuhen stecken, ist es keine Überraschung, dass immer mehr Spiele-Entwickler das iPhone als Plattform wählen. [Jesus Diaz / Florian Zettel]

[Flurry]

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  1. Könnte ja aber auch sein, das die Verkaufzahlen aller Konsolen gleich geblieben ist, und nur der Verkauf beim iPhone gestiegen ist. Und schon verschiebt sich alles…

  2. Wie definieren die denn „Spiel“? Wenn da Furz- und Schüttelapps mit reinrechnen, kann man das statistisch schön aufblähen. Aber: Was ist der Bezugsrahmen, sprich, ist der Markt durch Apple einfach nur größer geworden und durch minderwertige Spieltypen erweitert worden, die seit jeher für mobile Konsolen keine Rolle gespielt haben („Minigames“)? Warum fehlen eigentlich andere Mobilspiele (Handygames insgesamt)? Zu gut deutsch: Schönes buntes Tortendiagramm, aber scheiß Statistik. Also genau das richtige für unkritische Apple-Fanboys.

  3. Kuchengrafiken ist ja ganz toll und zeigt die Verhältnisse… was man daraus allerdings nicht entnehmen kann ist wie sehr der Markt gerade beim Nintendo DS eingebrochen ist… alleine im letzten Quartal um 20%. Da fragt man sich ob der Umsatz mit iPhone Spielen überhaupt gestiegen ist… oder nur das Verhältnis.

  4. Eigentlich braucht man sich mit solchen Meldungen gar nicht befassen. Nichts als heiße Luft. Schade nur, dass die Redakteure nicht in der Lage sind, das zu erkennen und den scheiß einfach abtippen.

  5. Eigentlich weiß jeder mit mehr als 2 Zellen im Hirn das die Gamesbranche im Moment in einer Krise steckt .. da sind solche Meldungen das Märkte übernommen werden und alles toll ist schon Grenzwertig.

  6. Krise überall, aber der Messias ist schon da und errettet unsere armen, schuldigen Seelen!!! Nur, dass er eben nicht auf dem Esel in Jerusalem einreitet, sondern mit dem Privatjet in Cupertino landet :D

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