Wii-Inspirierte Ortungsgeräte für Soldaten vermutlich bald im Einsatz

Truppen, deren GPS-Ortungsgeräte ausfallen, könnten in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Deshalb hat eine britische Firma sich nun von Wii und iPhone inspirieren lassen und ein Ortungsgerät entwickelt, das auf Bewegungssensoren-Technologie basiert.
Tessella hofft, dass die Technology von der US-Army übernommen wird, was keinesfalls unwahrscheinlich ist, da diese bereits mit der European Space Agency und einer ähnlichen Software arbeitet. Die Sensoren sind äußerst leicht und können ohne Probleme vom Soldaten am Leib getragen werden, während deren Positionen durch Gyroskope und Schwingungssensoren aufgezeichnet und verarbeitet werden.

Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings: noch reagieren die Sensoren empfindlich auf Temperaturschwankungen oder Veränderungen der elektrischen Versorgung. Startklar für den Einsatz in Afghanistan sind sie derzeit also noch nicht. Tessella kündigte allerdings an, die Mängel in den nächsten sechs Monaten zu beheben.

[Kat Hannaford / Florian Zettel]
[New Scientist]

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