Apple reicht (wieder) neues Patent für Touchscreen ein

Ein Touchscreen-iMac macht absolut Sinn, wenn man bedenkt, dass Lenovo, HP und andere bereits ähnliche All-in-One-Touchscreens herstellen. Genau deshalb hat Apple nun wahrscheinlich ein neues Patent über ein „formenerkennendes Eingabegerät“ eingereicht.

Letzten Monat wurde das Patent, das eigentlich aus dem Jahr 2004 stammt, erneut in unser Blickfeld gerückt, als Zeichnungen auftauchten, auf denen eine Art Schlüssel an den Bildschirm des iMac gedrückt wird um ihn an- und auszuschalten. Die Tatsache, dass sie das Patent Ende 2009 wieder eingereicht haben, spricht dafür, dass sie an der Technologie weiter arbeiten wollen, auch wenns leicht albern klingt. Sinn machen würde das Ganze, wenn der Bildschirm ebenfalls Objekte wie Kreditkarten oder Handys erkennen könnte, wie man es von Microsoft-Oberflächen kennt.

Nach Monaten, wenn nicht sogar Jahren der Gerüchte, warten wir noch immer auf einen Touchscreen-iMac, aber das letzte was wir gehört haben, war, dass ein 22-Zoll-Modell in Arbeit ist und dieses Jahr erscheinen soll. Das bleibt abzuwarten. [Kat Hannaford / Florian Zettel]

[Apple Insider]

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  1. „Ein Touchscreen-iMac macht absolut Sinn, wenn man bedenkt, dass Lenovo, HP und andere bereits ähnliche All-in-One-Touchscreens herstellen.“

    Ich verstehe nicht, inwiefern die Touchscreens in diesen Geräten überhaupt Sinn machen sollen. Wenn ich davor sitze und die ganze Zeiot mit dem Arm in der Luft herumfuchtele, fällt mir doch spätestens nach einer halben Stunde der Arm ab. Es gibt Gründe, warum Arbeitsplätze so eingerichtet sein sollen, dass man die Unterarme beim Arbeiten auf dem Tisch abstützen kann.
    Mal ganz abgesehen davon, das ich die verschmierte Oberfläche eines 27 Zoll-Touchscreen-iMac nicht mal eben wie beim Handy an der Hose oder dem Pulli abwischen kann, wenn ich wegen der Fettschichtnichts mehr lesen kann…

  2. Diese All in one Rechner mit Touchscreen machen durchaus Sinn! Aber man sollte diese nicht wie bei HP, Asus, MSI und Konsorten als normales Monitor aufstellen, sondern auf den Tisch legen können. Der Monitor sollte dabei ganz leicht schräg sein. So dürfte der (Multi-) Touchscreen deutlich besser zu bedienen sein.

    Das die Hersteller nie etwas zu Ende denken, verstehe ich nicht.

  3. @Sinaria: Das klingt zwar schlau, ist aber für Nacken und Rücken scheinbar eine Katastrophe.

    Allgemein glaube ich, das Touchsreens auch im Desktop bereich Erfolg haben werden, ich hoffe in Form von einem zweigeteilten Bildschirm mit einem Stehenden Monitor, und einem Touscreen in Keyboard Position. Vergleichbar mit den aktuellen Nintendos.

    Diese Anordnung hat enorme vorteile, da sie Maus und Tastatur ersetzt, und gleichzeitig etwa in Photoshop alle Funktionen einen Fingertipp entferntliegen. Vergleiche dazu auch die seit Jahren in Entwicklung befindende Tastatur: Optimus Tactus.

    Eine wie im Artikel beschriebene Anordnung mach meiner Meinung nach vorallem an Stehenden Arbeitsplätzen, Verkaufstheken und Wohnzimmern Sinn.

  4. Also mit meinem Convertible-TabletPC geht das heute schon. Sinnvoll kann das z.B. dann sein, wenn man an zentraler Stelle einen Media-PC stehen hat, mit dem man irgendwelches Zeuchs steuern kann (z.B. iMac in der Küche an die Kühlschranktür geklebt). Als Ergänzung zum normalen Arbeiten ist es tatsächlich ineffektiv: warum soll man zwischen mehreren Geräten hin- und herwechseln (Tastatur, Maus, Finger auf Bildschirm, „Schlüssel“ zum Einschalten)? Vor ner Weile hat Stevie doch noch verkündet: „Nobody needs a stylus“ – und nun formerkennende Geräte, die man an den Bildschirm drückt? Wahrscheinlich Optional zum Dazukaufen :D

  5. Anregung zu gizmodo Seite: Wenn ich im Kommentar einen Absatz mache, dann meine ich damit auch einen Absatz!
    Das Kommentarfeld sieht das jedoch anders und entfernt Absätze einfach ohne Hinweis. HTML Absätze () sind nich in der Liste erlaubter Formatierungszeichen vorhanden.

  6. @Marv: Nach eigener Aussage „arbeitet“ Gizmodo seit mindestens Monaten daran. Meiner Meinung nach sind das leere Versprechen. Neulich konnte man auch noch alle nachstehenden Kommentare mit einem srike durchstreichen. Keine Ahnung, ob das immernoch geht.

  7. Wenn ein Gerät einen Touchscreen hat ist das meiner Meinung nach ein Mehrwert. Ob man diesen Nutzt oder nicht bleibt doch jedem selbst überlassen. Ich hatte genug Fälle, in denen mir ein Tochscreen die Arbeit erleichtert hätte. Es zwingt Euch doch niemand, auf Tastatur und Maus zu verzichten.
    Das einzige Argument gegen Tochscreens könnte sein, dass die Bedienung heutiger Programme einfach primär auf Maus und Tastatur ausgelegt sind und für die Bedienung mit dem Finger zu hoch aufgelöst sind.

  8. Hier geht es aber nicht um Touchscreens an sich, sondern dass man Zusatzgeräte, die man extra kauft, an den Bildschirm hält und die dann irgendwas auf dem Bildschirm erkennen (was auch immer).

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