Wie man ein Haus und eine Garage stylisch auf knapp 2000 Quadratmetern unterbringt

Der BMW M3 stammt aus dem Jahr 1986. Das Haus? 2009. Beide sind clever, haben ein tolles Design, kommen auf den Punkt -  perfekte Gegenstücke über ein Viertel-Jahrhundert.

Warum bei der Größe immer übertreiben, egal ob beim Haus, beim Hamburger oder beim BMW M3? Letzterer hat 1000 Pfund zwischen E30 und E92 zugenommen und während sogar eine noch größere Zunahme von 200 auf 420 PS bevor steht, ist Gewicht kein Maßstab, wenn es um die Kontrolle über das Fahrzeug geht.

Bei einem Haus ist es nicht viel anders. Es gibt einen optimalen Raum. Bewegt man sich darüber hinaus, betritt man eine hohle und befremdliche Umgebung, die nur mit viel Aufwand unterhalten werden kann. Armeen von Fensterputzern. Einen Horizont voller Staub.

Aber während Autos – spart mal auf einen Toyota FT-86 oder einen neuen Mustang – aufgrund des wachsenden Bedürfnisses nach Komfort und passiver Sicherheit, keine Tendenz zeigen, zu ihren leichteren, einfacheren Wurzeln zurückzukehren, können Geografie und Bevölkerungsdichte zu eher kleinen, modernen Häusern mit tollem Design führen.

Das Bild zeigt das Haus einer Familie in Kanagawa, der Japanischen Stadt, die für einen Holzdruck aus der Edo-Periode berühmt ist, der eine Tsunami-Welle darstellt. Hier wird die Welle so kanalisiert, dass sie ein Haus in zwei aufteilt. Das Design von Architekt Akio Nakasa trennt den Lebensraum von Büro und Gästebereich und schafft während dieses Prozesses einen Hof.

Dieser archetektonisch-ozeanografische Akt gibt einen Raum von knapp 2000 Quadratmeter frei, von dem 80 von dem Objekt belegt werden, auf das Ihr geklicked habt, um diesen Text zu lesen: einem schwarzen BMW E30 M3, der direkt neben dem Esstisch geparkt ist und als Sitzgelegenheit dient.

Unser Herr Schmidt, der Wohnexperte für E30 M3 hätte es gerne wenn Ihr diesen Permalink einer erleuchteten Person überlasst und sagte folgendes:

Der M3 hat optional die schicken 16-Inch Reifen. Diese waren offiziell in den Vereinigten Staaten nicht verfügbar.

Die Farbe nennt sich Diamantschwarz, aber die BMW Fans in Amerika nennen es „Diamondbarf“. Es ist angeblich die am wenigsten attraktive der vier hier angebotenen Farben (silber, schwarz, weiß, rot).

Egal, ob man es gut oder schrecklich findet, es ist eine harmonische Verwendung von 4 Prozent des Lebensraumes im Haus. Vom Rest kann man barfuß auf die Steine draußen starren.[Peter Orosz/Gerti Windhuber]

Bildnachweis: Toshiyuki Yano / Nacasa & Partners, This Is Why You’re Fat. Weitere Bilder des Hauses gibt es bei  ArchDaily.

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  1. Gerade hat man wieder etwas Hoffnung gehegt, dass Ihr bei Gizmodo doch Wert darauf legt, oder zumindest versucht, gute journalistische Arbeit zu machen (siehe LG Pop Nachtrag von Maxim Rubintchik. Ich finde den Beitrag zwar auch mies, aber der Wille zählt) da wird man wieder maßlos enttäuscht.
    Was interessiert mich der BMW, wenn ich auf einen Artikel klicke, der sich offensichtlich um ein Haus drehen soll? Und was hat ein Artikel über ein Haus eigentlich auf Gizmodo zu suchen? Welche architekturbezogene Ausbildung lässt Euch zu so genialen Aussagen über optimale Räume kommen? Überlasst das doch vielleicht lieber den Architekten, da die sich mit so was besser auskennen. Architektur ist zwar eine Disziplin, zu der jeder eine Meinung haben sollte, da sie jeden betrifft, aber solche Aussagen von Gadgetonlineblogredakteuren sind anmaßend. Es gibt Menschen die ihr ganzes Leben lang nach der Optimierung von Räumen streben und Ihr wollt wissen wie die aussehen? Sagt ihr Eurem Chirurgen auch wie er die Bypassoperation machen soll?

  2. Danke Kommentatoren. Ich habe schon an meiner Aufmerksamskeitspanne gezweifelt, weil ich den Text nicht auf Anhieb verstanden habe. Mann Autor.

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