Der Maler und sein Pendel

Auf diesem Bild seht Ihr Tom Shannon bei der Arbeit an einem seiner jüngsten Gemälde. Sein Werkzeug: Ein großes Pendel, das mit sechs ferngesteuerten Farbkanonen bestückt ist. Kein Wunder, dass seine Kunstwerke eine beeindruckende Mischung aus Chaos und Kontrolle sind - und unglaublich gut aussehen.

Der Künstler selbst sagt über den Entstehungsprozess: „Das Pendel ermöglicht mir, herauszutreten und die Natur dabei zu beobachten, wie sie Detail um Detail hinzufügt.“ Na gut …

Zu den Vätern seiner Arbeit zählt Shannon den französischen Physiker und „Chef-Pendler“ Leon Foucault sowie LSD. Erwischt!

Shannon ist 62 Jahre alt, aber eine seiner berühmtesten Arbeiten lieferte er schon im zarten Alter von 22 Jahren ab. Dabei handelte es sich um einen Roboter-Philodendron, der sich drehte und wandt, wenn man ihn berührte. Insofern erscheint es fast als Zwangsläufigkeit, dass er sich vierzig Jahre später ferngesteuerten Farb-Pendeln zugewendet hat.

Shannons Pendel-Gemälde werden ab dem 15. April in der Francis M. Naumann Fine Art Gallery in New York ausgestellt. [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via Tom Shannon, Wired]

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