Körpersprache von Steve Jobs und Eric Schmidt analysiert

Ich hatte schon den Eindruck, dass Steve Jobs und Eric Schmidt bei Ihrem demonstrativ lockeren Trefferen letzte Woche ein wenig angespannt wirkten. Die Expertin für Körpersprache, Janine Driver, stimmt darin mit mir überein.

In der Vergangenheit hat Janine Driver als Mitarbeiterin der US-amerikanischen Behörde für Alkohol, Tabak und Feuerwaffen die Körpersprache von Kriminellen analysiert und Mitarbeiter von Scotland Yard und der CIA darauf trainiert, Verdächtige zu erkennen, ohne dazu mit diesen zu reden. Außerdem ist sie Autorin des Bestsellers „Du sagst mehr als  du denkst“.

Hier ist ein Bild von Jobs und Schmidt aus besseren Tagen.

Und hier die beiden Aufnahmen aus der vergangenen Woche, welche die Grundlage der Analyse sind.

Driver hat die beiden Bilder mit dreißig früheren Fotos von Jobs und Schmidt verglichen und ist so zu dem Schluss gekommen, dass sich die beiden zu 33 Prozent vertrauen. Sie betrachtet dazu drei Körperteile, die Offenheit bzw. Ablehnung signalisieren können. Das sind offene oder überkreuzte Beine und ein mit den Armen bedeckter bzw. unbedeckter Bauch bzw. Nacken. Weil beide nur den Nacken unbedeckt lassen errechnet Janine daraus die genannten 33 Prozent Vertrauen. Nachfolgend Ihre Analyse im Detail.

Beine: Aus den überkreuzten und voneinander abgewandten Beinen deutet Janine, dass sich die beiden Männer voreinander verschließen. Sie merkt außerdem an, dass sie Jobs zuvor noch nie mit überkreuzten Beinen gesehen habe – abgesehen von einer Gelegenheit, bei der er gemeinsam mit Bill Gates interviewt wurde.

Kaum war Gates von der Bühne verschwunden, öffnete sich Jobs.

Driver interpretiert das als ein eindeutiges Signal dafür, dass sich Jobs und Schmidt mit Angst und Misstrauen begegnen.

Arme: Die Art, wie Jobs seine Arme hebt, während er sich erklärt, versteht Janine als Zeichen der Offenheit. Schmidt hingegen nutzt seine Arme im zweiten Foto, um den Bauch zu bedecken, was neben seinen Beinen ein zweites Signal der Verschlossenheit bedeutet.

Gesicht/Kopf: Das einzige gänzlich unbedeckte Körperteil der beiden ist der Nacken.

Schultern: Driver sagt außerdem, Schmidt habe Angst vor Jobs. Er krümme seine Schultern nach vorne, um die Angriffsfläche zu verkleinern. Dieses Verhalten hat Janine auch bei Kriminellen beobachtet, die sich in der Nähe von Polizisten aufhalten.

Ich habe Janine gefragt ob es am Tisch liegen könne, dass die beiden ihre Beine übereinandergeschlagen haben. Sie hat das verneint und auf ihre mehrjährige Erfahrung verwiesen.

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  1. Also ich sitz gern mit übereinander geschlagenen Beinen da – oder auch im Schneidersitz – weil es für mich bequemer ist, egal was es für ein Tisch oder Gelegenheit es ist.

    Da muss man ja jetzt „Angst“ haben der nächste Kunde denkt ich habe Angst vor Ihm wenn er ins Büro kommt oder ich ein Meeting habe.

    Zusammenfassen was für ein Quatsch, meiner Meinung nach. Und überhaupt wer bedeckt schon seinen Nacken, sollen wir jetzt mit freiem Oberkörper oder anders herum mit Kapuzenpullies rumlaufen?

    ???

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