Mixr zeigt die vielversprechende Zukunft von Multitouch-Musik auf dem iPad

Natürlich, man kann das iPad einfach als übergroße Variante des iPhones betrachten. Aber diese Aufnahmen aus der Ankündigung von Mixr, einer multitouchfähigen DJ-Anwendung, sollten den Kritikern Hinweis genug sein, wie cool Anwendungen für das Monster-iPhone sein werden.

Wie es scheint könnten zahlreiche iPhone-Musik-Apps deutlich vom größeren Display des iPad profitieren. Schon die ersten Bilder von Nota, einer Klavier-App, machten Lust auf mehr. Aber Mixr geht da einfach noch einen Schritt weiter. Die Entwickler wollen ein professionelles DJ-Tool entwickeln, das „Crossfading, Equalizing, Cues, Drag and Drop für Tracks und Effekte wie Delays und Auto Filter“ bietet. Eine besonders aufbereitete Darstellung der Songbibliothek soll den Zugriff auf auf dem iPad gespeicherte Tracks erleichtern, so dass Ihr auf die Schnelle zum Beispiel „A Kind of Magic“ mit „Revolution #9“ mixen könnt.

Wie es aussieht wird es noch eine Weile dauern, bis Mixr fertig ist, aber ich finde es ermutigend dass die ersten Entwickler die gedankliche Barriere „iPhone“ durchbrechen und ihre Konzepte für das iPad erweitern.

Multitouch ist sicherlich ganz nett beim Surfen im Web oder dem Betrachten durch Fotos. Aber jedem, der Interesse am Musikmachen hat, dürfte klar sein, dass Multitouch in diesem Bereich besonders viele neue Möglichkeiten erschließt. Schluss mit komplizierten DJ-Softwares, her mit den Apps. Nur bitte, bitte keine unerwarteten DJ-Bierduschen, wenn das Tablet in der Nähe ist. [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via Mixr]

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  1. Im Twitter stream habe ich jetzt auch shcon mehrfach gelesen dass Künstler (unter anderem surkin) Ableton live auf dem iPad wollen!

  2. Apple hier Apple da … ich hab echt keinen Bock mehr auf gizmodo … früher gabs wenigstens noch News über Gadgets usw. aber jetzt kommt nur noch Mist. Echt traurig :(

  3. Also das ist wirklich nur Schrott…
    Sorry aber das ist wirklich nur ein Spielzeug und die Aussage: „professionelles DJ-Tool“ ist genauso debil.
    Als App für 1,50 zum rumspielen ganz ok aber mehr ist es auf keinen Fall.

  4. @Chris
    Du hast natürlich diese Tool schon getestet,und kannst jetzt diese Sinnfreie aussage treffen,das es Schrott ist .Ich sag nur Nerds

  5. @Sternendeuter

    Chris hat die Software vermutlich nucht getestet, aber es reicht gesunder Menschenverstand und geringfügige Kenntnis von DJ’ing / Musik um zu dem Schluss zu kommen das eine Anwendung auf dem Touchscreen nicht die hochsensiblen technischen Geräte eines richtigen DJ’s ersetzen kann.

  6. Was mich an Apple-Fans immer wieder fasziniert, ist die Art zu diskutieren. Ich höre nie ein ernsthaftes Argument FÜR Apple-Produkte. Die Argumentation läuft immer in den gleichen Bahnen ab: 1) Geschmacksurteile oder Tautologien (Apple ist toll, weil Apple so toll ist und alles so toll aussieht – was Apple toll macht, oder was konkret an Appleprodukten gut aussieht, wird wiederum so formuliert, dass es auf fast jedes andere Handy anwendbar ist). 2) „Du bist eh nur neidisch“ – hier wird nur eigenes Begehren in den anderen projiziert, der andere ist aber nur leere Projektionsfläche des eigenen Begehrs. 3) „Du kannst dir Apple-Produkte eh nicht leisten“ – so teuer ist der Kram nun auch nicht und 4) persönliche Beleidigungen des Apple-Kritikers. Das einzige ernstzunehmende Argument, das ich bisher zugunsten von Apple-Produkten gehört habe, ist die Einfachheit von Bedienung – darin erschöpft es sich dann aber leider schon. Es würde mich wirklich mal überraschen, Reaktionen zu hören, die nicht in diese Klassen einzordnen sind.

  7. @ Peter: da wird nix kommen. aber es ist auch irgendwie ein gutes gefühl, dass man ne neue schublade zum sortieren der menschheit hat. wer mir mit seinem iphone winkt darf sich bei mir schon mal vor der schublade „opfer“ anstellen.

  8. „Sensible Technik“ eines DJs? Oje, da schreit „Fachkompetenz“…
    Fakt ist, dass mit dem PC seit Jahren gut aufgelegt werden kann. Ich habe das selber vor Jahren schon gemacht, auch in Diskos vor vielen hundert Gästen. Was ich mir, um mal wieder BTT zu kommen, schwer vorstellen kann ist, wie man mit nur einem Kopfhörerausgang beim zweiten Turntable reinhören soll. Wenn die Ausgabe nicht Mono sein soll, wird das schwerlich möglich sein, und damit ist die App schlicht unnütz für wirkliches Auflegen.

  9. Solche Überraschungen erwarte ich auch wirklich nicht. Aber was Deine Opfer-These stützt, ist der Umstand, dass hier jemand behauptet, ein Telefon könne das Leben doppelt nett machen. Wenn man ein Telefon zur Verdoppelung der Nettigkeit von Leben benötigt, kann ja nicht viel davon dagewesen sein.

  10. sensible technik eines dj.. ja klar: vinyl, ansonsten traktor oder fsp..
    mit einem win pc kann ich auch ohne dj-software den dj machen.. macht sogar ziemlich viel spass, ist aber nicht professionell ;)
    aber gehts hier eigentlich um gadgets oder um die software für diese gadgets oder um software, die es vielleicht mal dafür geben wird??

    das ipad wird in der tat bereits als billiger nachfolger für den lemur genannt.. (wird hier aber nur von usern genannt)

    die leute, die sich apple leisten können, halten sich für ganz was tolles: endlich müssen sie sich nicht mehr mit dem computer auskennen: somit hat sich ein demoskopisches phänomen umgekehrt.. nicht mehr die jüngeren zeigen den älteren, wie ein computer zu benutzen ist, sondern die alten zeigen den jungen, wie toll die erworbenen apps sind.. toll gemacht! idiocracy

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